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MELDUNGEN:

– USA nehmen Vergabe von militärisch-technischer Hilfe an diverse lateinamerikanische Länder wieder auf
– Im südmexikanischen Chiapas wurden Mitte November 11 Menschen ermordet
– In Peru soll die Todesstrafe wieder eingeführt werden
– In Uruguay sind der ehemalige Diktator Bordaberry und der damalige Außenminister wegen Mordes angeklagt.

MEXIKO
Der knapp nicht gewählte mexikanische Präsidentschaftskandidat Andres Manuel Lopez Obrador, kurz AMLO, ließ sich am 20. November öffentlichkeitswirksam zum "wahren Präsidenten" erklären und erklärte seine Solidarität zu den Protestierenden und Opfern in Oaxaca.

EL SALVADOR
In El Salvador wurde Anfang November der Toten und Verschwundenen des 12 Jahre währenden Bürgerkrieges gedacht. Eine Frau, berichtet wie sie 1982 ein Massaker überlebte, aber dabei ihre Kinder verlor. Zu Wort kommt ausserdem die Repräsentantin des Komittees, welches sich für den Bau eines Denkmals für die Toten und Verschwundenen des Bürgerkrieges einsetzt.

PACO IGNACIO TAIBO II
war in Berlin und äussert sich kurz dazu, wie Bücher in Mexiko kurzerhand zur einfachen Ware erklärt werden. Dabei kommt er zu dem Schluß, dass es zwei Arten von Zapatisten gibt: einmal die Aufständischen in Chiapas und dann diejenigen, die in Schuhen lesen.

MUSIK von: Vengo und Sergent Garcia.

CC BY-SA 4.0 ondainfo 145 von Nachrichtenpool Lateinamerika ist lizenziert unter Creative Commons Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 international.

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