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Es war zu berfürchten und nun ist es offziell. Trotz großer Proteste erklärte am 6. September das Oberste Wahlgericht von Mexiko Felipe Calderón von der rechtskonservativen „Partei der Nationalen Aktion“ (PAN) zum kommenden Präsidenten Mexikos. Doch der Mittelinkskandidat López Obrador von der „Parte der demokratischen Revolution“ (PRD) und seine Anhänger erkennen den Wahlsieg Felipe Calderóns weiterhin nicht an. Für den 16. September, dem Jahrestag der mexikanischen Unabhängigkeit und höchsten Feiertag in Mexiko, haben sie nun eine Nationale Demokratische Konvention einberufen, auf der man eine Parallelregierung bilden will. Wir sind gespannt, wie es in Mexiko, in dem es nicht nur in der Hauptstadt, sondern auch im Bundesstaat Oaxaca seit Monaten zu massiven Protesten gegen den hier schon regierenden Amtsinhaber kommt, weitergeht. Es ist zu hoffen, dass sich die derzeitigen Protestbewegungen stabilisieren, und in Mexiko eine gerechtere Politik zum Wohle der Bevölkerung durchsetzten können. Dazu wird es einen langen Atem brauchen.
Und damit ein herzliches „Hallo allerseits“ und willkommen zum 140. ondainfo. Heute berichten wir Euch über die anhaltenden Mobilisierungen und Proteste gegen die immer repressiveren Gesetze und Maßnahmen, von denen lateinamerikanische Migrant*innen in den USA betroffen sind. Unser 2. Beitrag beschäftigt sich mit dem Thema globalisierte Agrarwirtschaft, Ernährungssicherheit und Landfrage in Lateinamerika. Doch wie immer zuerst die Meldungen.

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