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ondainfo 134


Mag sein, dass Berlin im Fussballrausch liegt – mag sein, dass Mitstreiter*innen, von denen mensch es nie erwartet hätte, in public-viewing zonen fiebern. Euer ondainfo-Team hat dennoch einige Standhafte ausfindig machen können, die auch dieses ondainfo für Euch auf die Beine zu stellen vermochten. ondainfo Nr. 134, Willkommen zu einer alternativen WM Berichterstattung! Garantiert fussballfrei bleibt unser erster Beitrag, es geht um Kolumbien, Menschenrechtsverletzungen und europäische Wirtschaftsinteressen. Die Brücke zwischen Kolumbien und der WM schlägt Coca Cola, ein Unternehmen, das nicht nur WM-Hauptsponsor ist, sondern auch beschuldigt wird, kolumbianische Gewerkschafter zu beseitigt zu haben. Wir schauen zurück auf die Fussball WM von 1978 in Argentinien, die laut des damaligen DFB Präsidenten Hermann Neuberger so wunderbar reibungslos verlief, weil eben die Militärs dort an der Macht waren. Sportlich messen sich die Ex-Weltmeister Argentinien und Uruguay ja nicht in diesen Tagen, dafür aber gerichtlich. Dazu eine Nota. Und eine weitere Nachricht legt den Verdacht nahe, dass sich Mexiko anschickt, immerhin Knüppelweltmeister zu werden, sollte es fußballtechnisch auch dieses Mal wieder nichts werden.

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