Costa Rica

onda-info spezial Costa Rica I


Zur Abwechslung gibt es diesmal ein onda-info spezial außer der Reihe. In diesem onda-info aus Costa Rica geht es um Umweltpolitik und Arbeitsrecht.

1.) Im Ressourcenbeitrag berichten wir vom Kampf von Fischergemeinden gegen drohende Vertreibung:

Costa Rica gilt als Musterländle im Umweltschutz. Doch wem nutzt Naturschutz wirklich? Laut Umweltgesetzgebung muss bei der Bebauung 200 Meter Mindestabstand zum Strand eingehalten werden. Das könnte nun die Existenz von einigen Fischerdörfern
bedrohen, doch die kündigen Widerstand an. Torge Löding hat bedrohte Gemeinden besucht.

2.) Studiogast Oliver Luethi arbeitet bei der Arbeitsrechtorganisation ASEPROLA und berichtet im Interview von einer Kampagne für Gewerkschaftsrechte.

3.) Costa Rica: Öko-Avantgarde oder grüne Schummelpackung? Anmod.: In Costa Rica bereiten sich die Parteien auf den Wahlkampf vor. In sieben Monaten sind die Wahlbürger*innen des zentralamerikanischen Landes aufgerufen, über die Nachfolge des amtierenden Präsidenten und Friedensnobelpreisträgers Oscar Arias zu bestimmen.
Torge Löding hat die Umweltpolitik des scheidenden Präsidenten unter die Lupe genommen.

4.) Studiogäste Jonathan Dulisch und Oliver Luethi berichten im Interview über ihre Erfahrungen als Freiwillige in Costa Rica.

CC BY-SA 4.0 onda-info spezial Costa Rica I von Nachrichtenpool Lateinamerika ist lizenziert unter Creative Commons Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 international.


Das könnte dich auch interessieren

Soja-Anbaufläche wird deutlich ausgeweitet (Asunción, 4. Juli 2018, base-is).- Der Soja-Anbau ist in Lateinamerika weiter auf dem Vormarsch. In Paraguay soll die Fläche in den kommenden Jahren um 5.000 Quadratkilometer wachsen. Dies ist dem Bericht „Perspectivas Agrícolas 2018 - 2027“ zu entnehmen, der von der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung“ (OECD) sowie der FAO, der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen, erstellt wurde. In Lateinamerika dürften von der ...
Vertriebene in Chiapas kehren in die Ungewissheit zurück (Mexiko-Stadt, 3. Januar 2017, desinformémonos).- Etwa 4.000 aus der Gemeinde Chalchihuitán im südmexikanischen Chiapas vertriebene Indigene sind am 2. Januar in ihre Häuser zurück gekehrt, obwohl dort weiterhin bewaffnete Gruppen aktiv sind. Die Indigenen machen daher die Regierung Bundesstaates Chiapas und die mexikanische Bundesregierung verantwortlich, sollte es zu einem Angriff auf die Familien kommen. Wie die Gemeindepfarrer Marcelo Pérez Pérez, aus Simojovel und Sebast...
Vertriebene hängen an der Grenze fest (Mexiko-Stadt, 9. Juni 2017, desinformémonos/poonal).- Am 2. Juni sind etwa 500 Menschen aus der Gemeinde San Andrés in der guatemaltekischen Provinz Petén durch ein massives Polizeiaufgebot vertrieben worden. Nachdem sie mehrere Kilometer durch den Regenwald gelaufen sind, hängen sie nun in der Gemeinde Candelaria im mexikanischen Bundesstaat Campeche fest. Nach Angaben von Hilfsorganisationen droht eine humanitäre Krise, da sich die Vertriebenen in schlechtem Zustand und oh...
“Das Recht auf Stadt” zwischen Anspruch und Wirklichkeit Das sonntägliche Mittagessen findet bei Familie Passos traditionell vor dem Fernseher statt. Auf dem Couchtisch ihres Häuschens an der Lagune von Jacarepaguá am westlichen Stadtrand von Rio de Janeiro drängen sich Reis, schwarze Bohnen und Gegrilltes. Auf dem Flatscreen läuft Fußball. Da überlässt Inacia Passos ihrem Mann und Sohn nur zu gern die Fernbedienung, betätigt sich ein bisschen in ihrem Vorgarten und genießt die seltene Stille. „In der Woche hörst du den ganzen T...
Kritik an repressiver und assistenzialistischer Politik Viel versprochen, nichts gehalten Sie wiesen darauf hin, dass unter Colom zwar Vorschläge gemacht worden seien, um die Struktur der Wirtschaftspolitik zu verändern, dass diese Vorschläge aber aufgrund des Drucks, den Unternehmerverbände im Land ausübten, nicht umgesetzt würden. So gebe es mehrere Unternehmer, die direkt in die Regierunsstruktur eingebunden seien, wo sie ihre Interessen schützen würden."Die Regierung Colom hat die Wahlen in 2007 vor allem durch die Unterstützu...

Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.