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Umweltschützer leben gefährlich. Zur Situation in Honduras.
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Umweltaktivistinnen und -aktivisten leben gefährlich. Lateinamerika ist für sie weltweit die unsicherste Region. Ob im mexikanischen Bergland, im honduranischen Regenwald oder an der chilenischen Pazifikküste: Die Naturschutz-NGO Global Witness zählt in der Region jedes Jahr etwa 200 Morde an Personen, die sich für den Schutz der natürlichen Ressourcen stark machten – und verbunden damit häufig den Interessen großer Konzerne entgegentraten. Besonders brisant ist die Situation...
Ni una menos – Keine weiteren Toten im Knast
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100 Jahre Frauenwahlrecht: Und heute?
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Vor 100 Jahren, im Jahr 1919, erkämpften sich Frauen das Wahlrecht in Deutschland und seit 2005 ist Angela Merkel Bundeskanzlerin. Fast überall auf der Welt wurde im 20. Jahrhundert das Frauenwahlrecht eingeführt und die Rechte der Frauen gestärkt. Doch im globalen Vergleich verdienen Frauen auch heute noch im Durchschnitt 24% weniger als ihre männlichen Kollegen. Onda hat mit Studentinnen und Aktivistinnen aus Kolumbien, Kuba und Ecuador über das Thema gesprochen und dabei g...
Argentinien: Todesfälle und Repression in der Haftanstalt Bouwer
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(Buenos Aires, 24. Februar 2019, CORREPI).- Am 3. Februar starb die 62-jährige Elsa Medin im Gefängnis Bouwer, weil ihr medizinische Versorgung vorenthalten wurde. Um auf die Pflichtverletzung der Gefängnisverwaltung aufmerksam zu machen, organisierten mehrere inhaftierte Frauen einen Hungerstreik. Es ist nicht das erste Mal, dass die Zustände in der Haftanstalt angeprangert werden. Besonders schlimm sind die Zustände im Frauentrakt. Am 22. Februar wurde Janet López tot in ih...