Argentinien Mexiko Uruguay

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onda logoWährend wir uns mit der Frage beschäftigen, ob der Herbst nun golden oder nasskalt wird, haben andere Menschen richtige Probleme: In Mexiko bebte die Erde, fast hundert Menschen sind dabei um Leben gekommen. In Argentinien hält die Ungewissheit über den Verbleib des Aktivisten Santiago Maldonado an. Am 1. August wurde er bei Protesten der indigenen Mapuche im Süden des Landes von der Gendamerie verhaftet und in einen Mannschaftswagen verfrachtet. Seitdem fehlt von dem jungen Mann jede Spur. Wurde er von der Polizei ermordet?Menschenrechtsorganisationen verlangen vom argentinischen Staat aufzuklären, was an dem Tag passiert ist. Und im benachbarten Uruguay hält die Straflosigkeit für Verbrechen aus der Zeit der Zivil-Militärischen Diktatur an – obwohl seit 2004 das linke Bündnis Frente Amplio das kleine Land regiert. Doch das Amnestiegesetz ist weiterhin in Kraft, es gibt keine Aufklärung über den Verbleib der unter der Diktatur gewaltsam verschwundenen Opfer. Nun sorgt ein neues Buch für Aufsehen. Außerdem erfahrt ihr mehr über unsere neue Themenseite „Checkliste Menschenrechte“. Eine spannende halbe Stunde wünschen wir vom onda-info!

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