Deutschland Ecuador Lateinamerika Mexiko Peru

onda-info 413


onda logo

Im Fokus unserer Sendung: das Konzept des Guten Lebens. Auf Spanisch: buen vivir, auf Quechua Sumay Kawsay und auf Aymara Suma Qamaña. Der Ansatz ist in den andinen Kulturen Südamerikas entstanden und wird dort seit Jahrhunderten praktiziert. Gemeinwohlorientiertes Wirtschaften – im Einklang mit der Natur. Unser onda-Hinhörer bringt den Begriff in anderthalb Minuten noch mal auf den Punkt. Mit Stimmen aus Lateinamerika und Deutschland. Danach bleiben wir hierzulande: In Berlin fand Ende April die Woche des Guten Lebens statt. Angereist waren auch Gäste aus Ecuador. Sie berichten darüber, wie die Idee des Buen vivir in ihrem Land Teil der Verfassung wurde – und als Staatspolitik trotzdem gescheitert ist – siehe Yasuní-Initiative. Doch auch danach setzen sich indigene Gruppen und soziale Aktivist*innen weiter ein für den Erhalt der Natur. Das Projekt „Cuencas Sagradas“ fordert ein weiträumiges Schutzgebiet um die Amazonas-Quellflüsse Rio Napo und Rio Marañon. Unser dritter Beitrag führt uns nach Mexiko. Das Land gilt als eines der gefährlichsten der Welt für Medienschaffende. Nachdem vor kurzem bekannt wurde, dass staatliche Organe sie nicht schützen sondern bespitzeln, haben mexikanische Journalist*innen Initiativen gegründet, um selbst unter vernünftigen Bedingungen arbeiten zu können. Also dann – wir wünschen euch ein gutes Hören. Und ein gutes Leben sowieso!

CC BY-SA 4.0 onda-info 413 von Nachrichtenpool Lateinamerika ist lizenziert unter Creative Commons Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 international.

Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Das könnte dich auch interessieren

Sprecher*innen der Opposition auf Europa-Tour
90
Kein Frieden in Nicaragua. Zwar ist es in dem zentralamerikanischen Land in den vergangenen Monaten etwas ruhiger geworden. Doch nur mit Mühe kann die Regierung unter Präsident Daniel Ortega die Fassade eines Normalzustandes aufrecht erhalten. Wie geht es nun weiter nach den landesweiten Protesten? Bislang hat haben staatliche Sicherheitskräfte rund 500 Tote zu verantworten. Im Oktober kamen drei führende Oppositionelle und ehemalige Weggefährten Ortegas nach Berlin, um zu be...
Recht auf Zustimmung oder Vetorecht? – Der Streit um ein Konsultationsgesetz in Honduras
79
(Berlin, 25. Oktober 2018, npl).- In Honduras werden indigene Gemeinschaften meistens nicht gebührend in Entscheidungsprozesse über Projekte auf ihren Territorien eingebunden. Der honduranische Staat will diese Prozesse mit einem neuen Konsultationsgesetz regeln. Allerdings fühlen sich indigene Gemeinschaften von den bislang kursierenden Gesetzentwürfen eher bedroht als gestärkt. Kraftwerk ohne Zustimmung Seit Juli wird an der Karibikküste zwischen den Garífuna-Gemeinden Sa...
Die US-Hilfen und die Flucht aus Zentralamerika
121
Die Migrant*innen-Karawane ist weiter auf dem Weg durch Mexiko Richtung Norden. US-Präsident Donald Trump sieht in der Karawane eine nützliche Hilfe im US-Kongresswahlkampf; wortgewaltig schickt er die Armee an die Grenze und droht den zentralamerikanischen Herkunftsländern mit dem Entzug der Wirtschafts- und Entwicklungshilfe. Doch Expert*innen in Zentralamerika und Mexiko sagen, dass gerade diese angeblichen „Hilfen“ ein wesentlicher Grund dafür sind, dass die Menschen aus ...
Recht auf Zustimmung oder Vetorecht? – Der Streit um ein Konsultationsgesetz in Honduras
73
In Honduras werden indigene Gemeinschaften meistens nicht gebührend über Entscheidungsprozesse über Projekte auf ihren Territorien eingebunden. Der honduranische Staat will diese Prozesse mit einem neuen Konsultationsgesetz regeln. Allerdings fühlen sich indigene Gemeinschaften von den bislang kursierenden Gesetzentwürfen eher bedroht als gestärkt. Die Radioreihe „Menschenrechte und Unternehmen“ ist ein Kooperationsprojekt des Forschungs- und Dokumentationszentrum Chile La...
Andrea Lammers zum Prozess wegen des Mordes an Berta Cáceres
75
Am 17. September soll der Prozess gegen die mutmaßlichen Mörder der Umweltaktivistin Berta Cáceres beginnen. Andrea Lammers vom Oekubüro für Frieden und Gerechtigkeit in München wird zum Prozess nach Honduras reisen. Wir haben mit ihr gesprochen. Jahrelang hatte Berta Cáceres sich gegen den Bau des Wasserkraftwerks Augua Zarca am Gualcarque-Fluss eingesetzt. Sie war Mitbegründerin des Rates zivilgesellschaftlicher und indigener Organisationen COPINH. Für ihren Kampf um Sch...