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Im Fokus unserer Sendung: das Konzept des Guten Lebens. Auf Spanisch: buen vivir, auf Quechua Sumay Kawsay und auf Aymara Suma Qamaña. Der Ansatz ist in den andinen Kulturen Südamerikas entstanden und wird dort seit Jahrhunderten praktiziert. Gemeinwohlorientiertes Wirtschaften – im Einklang mit der Natur. Unser onda-Hinhörer bringt den Begriff in anderthalb Minuten noch mal auf den Punkt. Mit Stimmen aus Lateinamerika und Deutschland. Danach bleiben wir hierzulande: In Berlin fand Ende April die Woche des Guten Lebens statt. Angereist waren auch Gäste aus Ecuador. Sie berichten darüber, wie die Idee des Buen vivir in ihrem Land Teil der Verfassung wurde – und als Staatspolitik trotzdem gescheitert ist – siehe Yasuní-Initiative. Doch auch danach setzen sich indigene Gruppen und soziale Aktivist*innen weiter ein für den Erhalt der Natur. Das Projekt „Cuencas Sagradas“ fordert ein weiträumiges Schutzgebiet um die Amazonas-Quellflüsse Rio Napo und Rio Marañon. Unser dritter Beitrag führt uns nach Mexiko. Das Land gilt als eines der gefährlichsten der Welt für Medienschaffende. Nachdem vor kurzem bekannt wurde, dass staatliche Organe sie nicht schützen sondern bespitzeln, haben mexikanische Journalist*innen Initiativen gegründet, um selbst unter vernünftigen Bedingungen arbeiten zu können. Also dann – wir wünschen euch ein gutes Hören. Und ein gutes Leben sowieso!

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