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Hallo und willkommen zum onda-info 412! In Berlin haben wir die Ausstellung„Huellas de la la Memoria – Spuren der Erinnerung“ besucht. Eine beeindruckende Raum-Installation über die Verschwundenen in Mexiko und die Suche der Angehörigen. Bis zum 22.7. könnt ihr die Ausstellung noch in der Galerie Neurotitan im Haus Schwarzenberg in Berlin sehen, natürlich kostenfrei. Danach geht es für zwei Beiträge nach Honduras. 16 Monate nach dem Mord an der Umwelt- und Menschenrechtsaktivistin Berta Cáceres soll gegen die ersten vier von insgesamt acht Tatverdächtigen der Prozess beginnen. Doch bedeutet das wirklich eine Aufklärung der Tat? Immerhin: Agua Zarca, das Mega-Wasserkraftprojekt, gegen das Berta Cáceres und die indigene Organisation COPINH jahrelang kämpften, ist mittlerweile gestoppt. Es soll nun sogar Korruptionsermittlungen gegen Regierungsvertreter bezüglich der früheren Konzessionsvergabe geben. Das ist ungewöhnlich, denn der herrschende Zirkel um Präsident Juan Orlando Hernández versucht alles, um seine Macht zu zementieren. Der Präsident selbst will bei den Präsidentschaftswahlen im November wiedergewählt werden, obwohl das laut Verfassung eigentlich verboten ist. Eine ehemalige Richterin erklärt uns den repressiven Umbau der honduranischen Justiz. Eine spannende halbe Stunde wünschen eure ondistas!

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