Argentinien Bolivien Brasilien El Salvador
Fokus: Menschenrechte 2016

onda-info 390


Beitragsbild_onda-infoHallo und willkommen zum onda-info 390!

Der ehemalige Präsident El Salvadors, Mauricio Funes, hat in Nicaragua um politisches Asyl gebeten. Gleichzeitig wird in seiner Heimat gegen ihn wegen Korruption ermittelt. Mehr zu den Hintergründen erfahrt ihr in unserer ersten Nachricht. Die weiteren Nachrichten befassen sich mal wieder mit Korruptionsvorwürfen in Brasilien und dem angestrebten Frieden in Kolumbien.

Und natürlich haben wir auch zwei längere Beiträge für euch:

Menschen mit Behinderung aus ganz Bolivien demonstriertenam Regierungssitz in La Paz für bessere Lebensbedingungen. Sie wollten auf ihre Situation aufmerksam machen und forderten mehr staatliche Unterstützung.

In Argentinien ging mit der sogenannten „Megacausa“ einer der größten Menschenrechtsprozesse in der Geschichte des Landes zu Ende. Nach 350 Verhandlungstagen wurde in Córdoba das Urteil gesprochen und damit ein wichtiger Beitrag zur Aufarbeitung der Gräuel der Militärdiktatur geleistet.

Viel Spaß beim Hören wünschen Euch die Ondistas.

CC BY-SA 4.0 onda-info 390 von Nachrichtenpool Lateinamerika ist lizenziert unter Creative Commons Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 international.

Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Das könnte dich auch interessieren

onda-info 444
41
Hallo und Willkommen zum onda-info 444! Trotz der Schnapszahl gibt es wenig zu feiern, denn auch wir verfolgen mit Sorge die aktuellen Entwicklungen in Brasilien. Der rechtsextreme Bolsonaro geht als Favorit in die Stichwahl. Droht Brasilien eine faschistische Regierung oder gar eine neue Militärdiktatur? Eine aktuelle Einschätzung könnt ihr unter https://mais1cafe.org/2018/10/09/de-brasilien-unter-schock/ unter anderem von unserem Mitarbeiter Nils Brock hören. Doch im ...
Korruptionsvorwürfe auch gegen Haddad
94
  (Caracas, 5. September 2018, telesur/poonal).- Am Dienstag, 4. September hat die Staatsanwaltschaft von São Paulo den zuständigen Ermittlungsrichter aufgefordert, den möglichen brasilianischen Präsidentschaftskandidaten Fernando Haddad wegen angeblicher Korruption anzuklagen. Haddad ist für die kommenden Präsidentschaftswahlen im Oktober als Vize-Kandidat für den ehemaligen Amtsinhaber Luiz Inácio Lula da Silva (2003-2011) aufgestellt, gilt aber als dessen wahrs...
onda-info 441
114
Mit Nachrichten aus Kolumbien, Mexiko und Zentralamerika. Und zwei Beiträgen aus Argentinien und Chile. In der rohstoffreichen Provinz Chubut in Patagonien soll radioaktives Uran gefördert werden. In der Nähe von Buenos Aires ein Atomkraftwerk entstehen. Was das mit dem G20-Gipfel im November und den Rechten der indigenen Mapuche zu tun hat, darüber berichtet unser aktueller Beitrag aus der Reihe "Menschenrechte und Unternehmen", einer Kooperation mit dem FDCL. Demokratisch...
Referendum gegen Korruption knapp gescheitert
35
(Berlin, 27. August 2018, poonal).- In Kolumbien ist ein Referendum zu Maßnahmen gegen die in allen staatlichen Institutionen grassierende Korruption äußerst knapp gescheitert. Statt der benötigten gut zwölf Millionen Stimmen beteiligen sich aber immerhin 11,6 Millionen Menschen. Von denen wiederum stimmten 99 Prozent für das vorgeschlagene Maßnahmenpaket: So sollten etwa Abgeordnetengehälter auf das 25-fache des staatlichen Mindestlohns begrenzt werden. Der Korruption überfü...
Vier Schlüssel, um zu verstehen, was gerade in Brasilien passiert
508
(15. August 2018, democracia Abierta),- Am 15. August hat offiziell der Wahlkampf in Brasilien begonnen. Im Vorfeld der Präsidentschaftswahlen am 8. Oktober 2018 erlebt das Land ein bisher beispielloses politisches Chaos. Die Lage ist komplex, da das gesamte politische Establishment von den Skandalen um die weit verbreitete Korruption betroffen ist. Der Ex-Präsident Lula da Silva, der seit April 2018 im Gefängnis sitzt, gilt laut Umfragen weiterhin als Favorit. Das Ergebnis d...