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ondainfo logoHallo und guten Tach zum onda-info 354! In Mexiko hat es allem Anschein nach erneut ein Massaker von staatlichen sogenannten „Sicherheitskräften“ gegeben, diesmal verübt von der Bundespolizei, die doch eigentlich gerne vom geplanten Polizeiabkommen mit Deutschland profitieren möchte. Ihr hört dazu eine Nachricht, genauso wie zum Thema Folter in Mexiko. Das US-Gefängnis in Guantanamo existiert immer noch, aber einige Insassen sind tatsächlich freigelassen worden.

Drei von ihnen leben inzwischen in Uruguay. Dort fordern sie nun finanzielle Unterstützung – und zwar von den USA. Und in Chile ist es bei einem Punkkonzert zu einem tragischen Zwischenfall gekommen, bei dem vier Menschen starben. All das hört ihr in unseren Nachrichten.
Nach so vielen News haben wir dann noch die Ankündigung zum zentralamerikanischen Menschenrechts-Filmfestival, was Ende April in Berlin läuft. Eigentlich hätte es wie immer in Guatemala stattfinden sollen, doch diesmal ist es ins Exil gegangen – zunächst nach Berlin, dann nach Costa Rica und Argentinien. Der Veranstalter des Festivals, Uli Stelzner, erklärt uns die Gründe für dieses Exil und stellt einige der Filme vor. Ihr könnt auch selber mal nachlesen: cinememoriaverdadjusticia.comViel Spaß beim Hören wünschen wir vom onda-info.

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