Argentinien Guatemala Mexiko

onda-info 350


Hallo und willkommen zum onda-info 350! Zu Mexiko halten wir Euch weiterhin auf dem Laufenden: Mit der Menschenrechtssituation beschäftigen sich nun auch Abgeordnete des Europaparlamentes. Auch literarisch widmen wir uns in diesem Onda-Info  Mexiko: Ihr hört eine Rezension des Buches „Stigma Indio“.

In Paris soll Ende dieses Jahres ein neues Klimaabkommen beschlossen werden. Skeptisch sind vor allem Menschen in den von Katastrophen am meisten betroffenen Ländern. Beispiel Guatemala: Dort führt fragwürdige Klimapolitik wie der CO2-Handel zur Vertreibung indigener Gemeinden. Statt die Emission von Treibhausgasen zu verhindern, setzen Basisprojekte zunehmen auf Anpassung an den Klimawandel. Dabei geht es um Vorsorge gegen Unwetterschäden und um nachhaltige Landwirtschaft.

Anschließend reisen wir ganz in den Süden Lateinamerikas: nach Patagonien. Hier fand das Festival für die Diversität statt, in einem kleinen Dorf namens El Bolson zwischen den Anden.

Lila Downs hat 2014 Jahr eine Neue Platte herausgebracht: La Raíz die Wurzel, das haben wir zum Anlass genommen noch mal in unserem Archiv zu graben: ihr hört einen Beitrag mit O-Tönen der bekannten Sängerin aus Mexiko.

Viel Spass beim Hören,

wünscht das ONDA INFO!

CC BY-SA 4.0 onda-info 350 von Nachrichtenpool Lateinamerika ist lizenziert unter Creative Commons Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 international.

Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Das könnte dich auch interessieren

Schüsse auf Vertriebene in Chiapas
91
(San Cristóbal de las Casas, 24. Januar 2019, desinformemonos).- Nach Informationen des mexikanischen Menschenrechtszentrums Fray Bartolomé de las Casas wurde in der Gemeinde Coco des Bezirks Aldama im südmexikanischen Bundesstaat Chiapas am Morgen des 22. Januar auf drei Personen geschossen. Die Personen befanden sich auf dem Weg von San Pedro Cotzilnam nach Xuxch‘en. Die Schüsse wurden aus dem Ort Santa Martha Manuel Utrilla im Bezirk Chenalhó abgefeuert. Eine Person starb,...
„Wasser ist mehr wert als Gold“ – Bergbau-Proteste in Patagonien
175
(Berlin, 21. November 2018, fdcl).- Im argentinischen Patagonien schwelt seit vielen Jahren ein Konflikt zwischen staatlicher Energiepolitik, Profitinteressen von Unternehmen und der lokalen Bevölkerung. Jahrelang haben sich Bürgerinitiativen erfolgreich gegen Bergbau-Projekte in der Provinz Chubut gewehrt. Doch der russische Staatskonzern Uranium One soll dort künftig im Auftrag der argentinischen Regierung hochradioaktives Uran gewinnen. Am Rande des G20-Gipfels will Präsid...
onda-info 441
119
Mit Nachrichten aus Kolumbien, Mexiko und Zentralamerika. Und zwei Beiträgen aus Argentinien und Chile. In der rohstoffreichen Provinz Chubut in Patagonien soll radioaktives Uran gefördert werden. In der Nähe von Buenos Aires ein Atomkraftwerk entstehen. Was das mit dem G20-Gipfel im November und den Rechten der indigenen Mapuche zu tun hat, darüber berichtet unser aktueller Beitrag aus der Reihe "Menschenrechte und Unternehmen", einer Kooperation mit dem FDCL. Demokratisch...
Soja-Anbaufläche wird deutlich ausgeweitet
65
(Asunción, 4. Juli 2018, base-is).- Der Soja-Anbau ist in Lateinamerika weiter auf dem Vormarsch. In Paraguay soll die Fläche in den kommenden Jahren um 5.000 Quadratkilometer wachsen. Dies ist dem Bericht „Perspectivas Agrícolas 2018 - 2027“ zu entnehmen, der von der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung“ (OECD) sowie der FAO, der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen, erstellt wurde. In Lateinamerika dürften von der ...
Vertriebene in Chiapas kehren in die Ungewissheit zurück
83
(Mexiko-Stadt, 3. Januar 2017, desinformémonos).- Etwa 4.000 aus der Gemeinde Chalchihuitán im südmexikanischen Chiapas vertriebene Indigene sind am 2. Januar in ihre Häuser zurück gekehrt, obwohl dort weiterhin bewaffnete Gruppen aktiv sind. Die Indigenen machen daher die Regierung Bundesstaates Chiapas und die mexikanische Bundesregierung verantwortlich, sollte es zu einem Angriff auf die Familien kommen. Wie die Gemeindepfarrer Marcelo Pérez Pérez, aus Simojovel und Sebast...