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Unser Radiomagazin beschäftigt sich heute mit den Themen Tanz, Stadt und Mord. Oder war es Selbstmord? Fest steht, Alberto Nisman, argentinischer Generalstaatsanwalt ist tot. Ermittelt hat Nisman in Sachen AMIA, dem schlimmsten antisemitischen Anschlag in der jüngsten argentinischen Geschichte vor rund zwanzig Jahren. Warum Alberto Nisman sterben musste – und ob er den Klarheit in den bislang ungelösten Fall gebracht hätte, das haben wir Christian Rollmann gefragt, freier Journalist in Buenos Aires.

Danach geht es weiter nach Brasilien. In Rio de Janeiro kämpfen die Bewohnerinnen von Vila Autódromo für den Erhalt ihres Stadtviertels und gegen ihre Umsiedlung. Denn die Zukunft soll den Peichen und Schönen gehören – in schicken, neuen Apartmentblocks samt Jachthafen. Doch da sich viele Bewohner von Vila Autódromo wehren, ist die Räumung ins Stocken geraten.

Für unseren dritten Beitrag in dieser Sendung bleiben wir in Brasilien. Der Dokumentarfilm „The Hyperwomen“ ist ein beeindruckendes Porträt der Geschlechterbeziehung in der indigenen Gruppe Kuikuro im brasilianischen Amazonasgebiet. Premiere hat „The Hyperwomen“ im Rahmen der „Berlinale NATIVe“. Lateinamerika steht im Fokus des diesjährigen Programms der Sonderreihe d zum indigenen Kino – mit 18 Spiel- und Dokumentarfilmen aus den Jahren 1986 bis 2014.  

Mehr Infos zum Programm findet Ihr hier:

Musik kommt heute von Cam Beszkin, vielseitige Musikerin aus Buenos Aires.

Ihre Musik findet Ihr hier – auch zum kostenfreien Download.

Viel Spaß beim Hören!

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