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Hallo und Willkommen zum onda-info 340. Gerne würden wir öfter mal positive Nachrichten aus Lateinamerika präsentieren, doch leider sind in mehreren Ländern Todesdrohungen und Morde an der Tagesordnung. In Guatemala kam es zu Auseinandersetzungen zwischen Befürwortern und Gegnern eines Betonwerkes mit mehreren Toten. Jetzt wurde in der Gemeinde San Juan Sacatepéquez der Ausnahmezustand verhängt. In Kolumbien soll anscheinend der Friedensprozess mit einer massiven Zunahme an Todesdrohungen torpediert werden. Davon ist nun auch der Bürgermeister der Hauptstadt betroffen.

 

Im mexikanischen Bundesstaat Guerrero haben Polizisten und andere Bewaffnete sechs linke Studenten erschossen, oder Menschen, die sie für solche gehalten haben. Jetzt ist die Empörung riesengroß, Innenminister und Staatsanwaltschaft versprechen mal wieder Aufklärung. Wir haben die aktuellen Ereignisse zusammen gefasst.

 

Im benachbarten Bundesstaat Oaxaca waren die Drogengangster der Tempelritter zuletzt durch Bürgerwehren ziemlich unter Druck geraten. Zum Glück haben sich ein paar renommierte mexikanische Medienschaffende angeboten, um das Image der Tempelritter wieder etwas gerade zu rücken.

 

 

Kulturelles haben wir diesmal auch wieder zu bieten. Unsere Kollegin Jutta Blume liest – exklusiv fürs onda-info! – aus ihrem aktuellen Roman „Ruf der Pflanzen“. Ein Roman über eine Sklavin im Guayana des 18. Jahrhunderts, die aller Widerstände zum Trotz nach Selbstbestimmung sucht.

 

Viel Spaß beim Hören, wünschen wir von onda.

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