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Auf Lateinamerikas indigene Völker angesprochen, denken die meisten wahrscheinlich zunächst an die Nachfahren von Inkas, Mayas und Azteken und an Länder wie Peru, Bolivien, Ecuador oder Mexiko, und Guatemala.

Aber auch in Costa Rica gibt es eine Vielzahl sogenannter Indígenas. Oft sind es nur ein paar Tausend Menschen. Wegen ihrer geringen Zahl und der oft entlegenen Territorien, in denen sie leben, ist es selbst vielen Costa Ricanern kaum bewusst, dass es sie überhaupt gibt. Der Staat hatte seinen Indígenas in den 70er Jahren „Reservate“ zugewiesen und sie dort in der Folge weitgehend ignoriert. Siedler haben dagegen indigenes Land annektiert. Seit die Bevölkerungszahl des Landes stark anwächst und Regierungen das Land mit Strassen, Staudämmen, Tourismusprojekten und exportorientierter Landwirtschaft entwickeln wollen, kämpfen Costa Ricas Indígenas mehr denn je um ihre kulturelle Identität, um ihr Land, Ihre Sprachen und ihre Existenz. 

Nicht ganz so weit reisen mussten wir um für Euch einen Ausflug zu machen in die Welt des Tangos. Maia Castro sang Ende August in Berlin begleitet von ihrem musikalischen Trio. Wir trafen uns mit ihnen zu einem Gespräch.

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