Argentinien Bolivien Lateinamerika

onda-info 324


Hallo und willkommen zum onda-info 324.

In dieser Sendung haben wir zwei Beiträge:

Wie in fast allen Lateinamerikanischen Ländern ist Abtreibung in Argentinien illegal und wird strafrechtlich verfolgt. Seit 2009 gibt es in Argentinien das Netzwerk Servicio Socorro Violeta, die ,,Lila Hilfe“. Las Socorristas helfen dabei abzutreiben, als Soforthilfe, als Ungehorsam, als feministische Praxis. Wir sprachen mit zwei Vertreterinnen der Socorristas aus unterschiedlichen Provinzen Argentiniens, wie dieses Netzwerk genau funktioniert.

Der zweite Beitrag ist harmloser, ein Beitrag über den Karneval in Boliviens Bergarbeitermetropole Oruro. Dort findet der größte Karnevalsumzug der Anden statt. In 4000 Metern Höhe verschmilzt die christlich-abendländische und die andine Kultur.

Viel Spaß beim Zuhören.

CC BY-SA 4.0 onda-info 324 von Nachrichtenpool Lateinamerika ist lizenziert unter Creative Commons Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 international.

Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Das könnte dich auch interessieren

Interview: China Morenas – Tanzen für die sexuelle Befreiung
80
(La Paz, 2. Juli 2019, npl).- Als sich vor 50 Jahren Schwule in New York gegen Polizeigewalt wehrten, war in Bolivien gerade eine ganz andere Revolution im Gange. Schwule Travesties tanzten auf den großen populären Umzügen, der Gran Poder oder dem Karneval von Oruro und wurden vom Publikum frenetisch gefeiert. Diese Geschichte geriet lange in Vergessenheit, bis vor zwanzig Jahren eine neue Generation schwuler Aktivisten diese Tradition wieder aufnahmen. David Aruquipa hat die...
Argentinien: Fünfter Jahrestag der Bewegung ‚Ni una menos‘
116
(Montevideo, 4. Juni 2019, la diaria).- Tausende Menschen haben sich in Argentinien an der fünften Kundgebung von 'Ni una menos' beteiligt. Die Bewegung mit dem Namen 'Nicht eine (Frau) weniger' hat inzwischen sogar Einfluss bis nach Uruguay. „Welches Mädchen wird uns in 29 Stunden fehlen?“, „entschuldigen Sie die Störung, aber wir werden gerade umgebracht“ und „straffreie Abtreibung - jetzt!“ - das waren nur einige der Botschaften auf den Schildern, die Tausende von Frauen t...
Guatemala: Eine Verschärfung der Abtreibungsgesetze steht vor der Tür
97
(Guatemala-Stadt, 9. Mai 2019, Nómada/ poonal).- In Guatemala ist eine Abtreibung nur dann legal, wenn das Leben der Mutter in Gefahr ist. 2018 wurden zwei neue Gesetzesentwürfe eingebracht: Das erste sah vor, eine Abtreibung bei Mädchen unter 15 Jahren zu legalisieren, die durch eine Vergewaltigung schwanger geworden sind. Dieser Vorschlag wurde vom Parlamentarischen Ausschuss für die Frau (Comisión de la Mujer) abgelehnt. Den Vorsitz dieses Ausschusses hat ein Mann inne, de...
Der Kampf geht weiter: Kampagne für das Recht auf Abtreibung legt neuen Gesetzentwurf vor
89
(Cordóba, 18. März 2019, ANRed).- Mitte März haben Aktivist*innen der Kampagne für das Recht auf legale, sichere und kostenlose Abtreibung bei einer Versammlung in Cordóba den neuen Gesetzesentwurf zum freiwilligen Schwangerschaftsabbruch beschlossen. An der Versammlung haben 190 Frauen aus den dreißig Regionalteams der landesweiten Kampagne teilgenommen. Der Entwurf soll dem Kongress in diesem Jahr zum achten Mal vorgelegt werden. „Der Gesetzesentwurf ist das Ergebnis von vi...
Argentinien #19F: Wieder landesweite Proteste für das Recht auf Abtreibung
124
(Buenos Aires, 21. Februar 2019, ANRed).- Der 19. Februar ist zu einem weiteren Tag des feministischen Kämpfens und Zusammenkommens geworden, seit vor einem Jahr der erste landesweite „Pañuelazo“ durchgeführt wurde. Die grünen Halstücher (pañuelos) sind das Symbol der Bewegung für das Recht auf Abtreibung und dürfen bei keinem Protestmarsch fehlen. Bisher wurde das neue Gesetz zur Legalisierung von Abtreibung nur im Abgeordnetenhaus verabschiedet, der Senat stimmte dagegen. ...