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ondainfo logoHallo und Willkommen zum onda-info 319!

 

Honduras hat gewählt. So heißt es zumindest offiziell. So wie der Putsch von 2009 auch gar kein Putsch war, sondern die angebliche Wiederherstellung der Verfassung. Die konservativen Eliten des kleinen Landes basteln sich ihre Wahrheiten eben selber. Jedenfalls wird der neue Präsident von Honduras wohl der Kandidat der konservativen Nationalpartei sein. Wir haben für euch die Ereignisse in den Tagen vor und nach der Wahl zusammengestellt. Übrigens könnt ihr auf unserer Webseite auch eine onda-viva-Sendung zur Wahl in Honduras anhören: http://www.npla.de/onda/feed/serie=25

 

Nicaragua hat mit seiner sandinistischen Revolution von 1979 Menschen in Lateinamerika und überall auf der Welt bewegt. Nach der überraschenden Wahlniederlage der Sandinisten 1990 schlug das Land einen moralkonservativen und wirtschaftlich neoliberalen Kurs ein. Seit 2007 ist Daniel Ortega erneut Präsident, seither konsolidieren die Sandinisten ihre Macht, auch in der Medienlandschaft. Währenddessen erwerben sich viele der zahllosen Radios Comunitarias in Nicaragua Tag für Tag große Verdienste, weil sie weder regierungsgenehm berichten noch der rechten Opposition das Wort reden und weil sie sich aktiv für die Entwicklung ihrer Dorf- oder Stadtteilgemeinschaften einsetzen.

Der umtriebige Verein Zwischenzeit aus Münster hat einen Dokumentarfilm über Chiapas gemacht: ,,Wenn das Land zur Ware wird“ erzählt ruhig und informativ über die Bedrohung der indigenen Gemeinden in Südmexiko durch Monokulturen, Infrastrukturausbau, Tourismusprojekte und Repression. Diese Beispiele für neoliberale und technikgläubige ,,Entwicklungsprojekte“ greifen direkt oder indirekt die Lebensgrundlagen und Lebensweisen der Indigenen an und schädigen die Umwelt. Wir stellen euch den Film vor. Wenn ihr den Film bestellen wollt: film@zwischenzeit-muenster.de

 

Zu Anfang gibt’s noch eine Meldung aus Brasilien zum ,,Mapping von Medien im ländlichen Raum“. Weitere Infos dazu gibt’s unter: Amarc Brasil Viel Spaß.


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