Deutschland Ecuador Guatemala Honduras Kolumbien Lateinamerika Peru

onda-info 232


Voz de Zacate Grande / Handwerker*innen in Guatemala: Eine Fleischerei /Theaterfestival Libertad y Desorden: Interview mit Kirsten Hehmeyer (HAU) / Ecuador: Konflikt zwischen Indígenas und Staat um Erdölförderung

Diesmal mit folgenden Nachrichten:
Peru: Die Auseinandersetzungen in Bagua vom vergangenen Juni hinterließen Dutzende Tote. Seitdem sind freie Medien, die nicht im Sinne der Regierung darüber berichteten, von Schließung und Gerichtsverfahren betroffen. Diesmal ist Geovanni Acate dran. Dem Direktor von TV Oriente drohen 10 Jahre Haft. Honduras: In Honduras sieht es mit der Pressefreiheit nicht besser aus. Allein im März wurden 5 regierungskritische Journalisten ermordet. Doch es regt sich der Widerstand den man in dem neuen freien Radio La Voz de Zacate Grande spürt und vor allem hört.

Beiträge:

Unser reisender Reporter beglückt uns mit einem weiteren Beitrag seiner Serie: Handwerk in Guatemala. Diesmal im Programm: Eine leckere Fleischerei in Quetzaltenango.
Trotz des Chaos an den Flughäfen soll das kolumbianische Theaterfestival ,,Freiheit und Unordnung“ wie geplant vom 22. April bis 1. Mai 2010 im Hebbel-Theater am Ufer in Berlin stattfinden. Radio onda sprach mit Kirsten Hehmeyer, der Mitinitiatorin des Festivals und Verantwortlichen für Öffentlichkeitsarbeit des Hebbel Am Ufer, kurz HAU.
Und schließlich und endlich haben wir noch einen Beitrag von Jane Dover und Franziska Krueger vom Lateinamerika-Institut bekommen. Er behandelt den Konflikt zwischen den Indigenen Ecuadors und dem Staat, der auf seine Erdöleinnahmen nicht verzichten will. Unter diesem Konflikt leiden auch die Huaoraní, die im östlichen Teil des Amazonasbecken von Ecuador.

 

CC BY-SA 4.0 onda-info 232 von Nachrichtenpool Lateinamerika ist lizenziert unter Creative Commons Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 international.


Das könnte dich auch interessieren

Traditionelles Handwerk – Herausforderungen für eine neue Generation Traditionelles Handwerk in Quetzaltenango: Auf 2300 Metern am Fuße des Vulkan Santa Maria, ist die zweitgrößte Stadt Guatemalas gelegen. Ein historischer Kern aus dem 18. und 19. Jahrhundert, reparaturbedürftige Kopfsteinpflasterstraßen, bunte Trachten, Häuser und Märkte. Aber Xela, wie die Stadt im Volksmund heißt, ist vor allem eine Stadt des Handels und des Handwerks. Doch wird Handwerk angesichts Globalisierung und Digitalisierung auch der nachfolgenden Generation noch ei...
Was wir vom Konzept des „Buen Vivir“ lernen können Von Steffi Wassermann (Berlin, 12. September 2017, npl).- Seit mehreren Jahren wird das Konzept des Buen Vivir auch in Deutschland vermehrt diskutiert. Der Ansatz verspricht ein Leben im Einklang mit der Natur, ein Leben, das den Wachstumszwang überwunden hat. Aber nicht nur das. In Ecuador und Bolivien wurde Buen Vivir und die damit verbundenen Forderungen von Rechten der Natur sogar in die Verfassung aufgenommen. Ursprünglich entstanden ist die Idee in den indigenen ...
Gutes Leben für alle – oder was wir vom Buen Vivir lernen können Was verbirgt sich hinter dem Konzept des Buen Vivir? Einigen kann man sich wohl darauf, dass alle ein Recht auf ein gutes Leben haben sollten. Was das aber nun genau bedeutet, ist gar nicht so leicht zu sagen. Wir wollten es genauer wissen und hörten uns auf der Woche zum Buen Vivir um, die Ende April diesen Jahres in Berlin stattfand. Dort zu Gast waren Menschen aus Ecuador, Bolivien und Deutschland. Von ihnen erfuhren wir, wie das Buen Vivir in den indigenen Gemeinden Boliv...
onda-info 413 Im Fokus unserer Sendung: das Konzept des Guten Lebens. Auf Spanisch: buen vivir, auf Quechua Sumay Kawsay und auf Aymara Suma Qamaña. Der Ansatz ist in den andinen Kulturen Südamerikas entstanden und wird dort seit Jahrhunderten praktiziert. Gemeinwohlorientiertes Wirtschaften – im Einklang mit der Natur. Unser onda-Hinhörer bringt den Begriff in anderthalb Minuten noch mal auf den Punkt. Mit Stimmen aus Lateinamerika und Deutschland. Danach bleiben wir hierzulande: In B...
Community-Radios für den Frieden Community-Radios als friedensstiftende Maßnahme: In dem kolumbianischen Friedensvertrag, den die Regierung von Präsident Santos und die FARC-Guerilla im Dezember 2016 ausgehandelt haben, wird den partizipativen Sendern eine Menge zugetraut. Die Radios sollen helfen, die wirtschaftliche Entwicklung anzukurbeln und für mehr Teilhabe und kulturelle Vielfalt in der Gesellschaft sorgen. Doch wie steht es um diese Pläne? Wir haben uns bei kolumbianischen Radiomachenden umgehört. ...

Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.