Mexiko Peru

onda-info 227


Schwerpunkt ist diesmal eindeutig Mexiko. So rüstet gerade die Mehrheit der mexikanischen Bundesstaaten zum Kampf gegen die progressive Abtreibungs-Gesetzgebung der Hauptstadt. Ebenfalls um Mexiko ging es am vergangenen Wochenende in Berlin. Die Heinrich-Böll-Stiftung lud zur Konferenz ,,Mexiko: Quo vadis? 100 Jahre nach der Revolution. Menschenrechte unter Beschuss“ ein. Wir waren natürlich da und haben die Ohren gespitzt.

Die Menschenrechtsaktivistin Norma Cacho hat uns über den Kampf gegen die Privatisierung der Stromversorgung in Mexiko erzählt und Luis Menéndez vom Menschenrechtskomitee ,,Fray Pedro Lorenzo de la Nada“ über die Vertreibung Indigener im Namen des Ökotourismus.

Schließlich haben wir noch nach Peru geschaut, wo es nicht nur massiv regnet, sondern die Konflikte zwischen Regierung und Indigenen in der Amazonasregion weiter schwelen…

CC BY-SA 4.0 onda-info 227 von Nachrichtenpool Lateinamerika ist lizenziert unter Creative Commons Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 international.

Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Das könnte dich auch interessieren

Indigene Territorien im Putumayo durch Erdölindustrie bedroht
27
(Bogotá, 27. Juni 2019, contagio radio).- Eine neue Studie der kolumbianischen Organisation für Umwelt und Gesellschaft (Asociación Ambiente y Sociedad) zeigt die wachsende Präsenz der Ölindustrie im kolumbianischen Amazonasgebiet. Angezogen wird diese von den bis zu 6.000 Millionen Barrel Öl, welche laut Untersuchungen des Geowissenschaftlichen Instituts der Nationalen Universität Kolumbiens im Caguan-Putumayo-Becken zu finden sind. Der Bericht „Öl im Amazonas - indigene ...
Erzbischof: Bolsonaro ist „ein widerlicher Typ“
211
(Lima, 27. Juni 2019, comunicaciones aliadas).- Sérgio Eduardo Castriani, der Erzbischof von Manaus, ist ein guter Kenner des Amazonasgebiets und der hier stattfindenden Konflikte. Viele Jahre arbeitete er im Bundesstaat Acre im äußersten Westen Brasiliens mit dem indigenen Volk der Asháninka zusammen. Auch danach hatte er mit verschiedenen indigenen Völkern zu tun. 2012 kam er in die Zwei-Millionen-Metropole Manaus, die rasant wachsende Hauptstadt des Bundesstaates Amazonas....
Abholzung im brasilianischen Amazonasgebiet stark angestiegen
70
(Montevideo, 2. Juli 2019, la diaria).- Die Abholzung des Regenwaldes im brasilianischen Amazonasgebiet hat im Juni 2019 um 60 Prozent gegenüber Juni 2018 zugenommen. Das teilte das staatliche Weltraumforschungsinstitut INPE (Instituto Nacional de Investigaciones Espaciales) am 1. Juli mit. Laut Daten des Instituts sind im Juni im Amazonasgebiet 762 Quadratkilometer Wald verloren gegangen; das ist der höchste in einem Monat gemessene Wert seit 2016. Auch in Bezug auf das gesa...
Amazonasgebiet: Jede Minute zwei Hektar Wald abgeholzt
130
(Lima, 30. April 2019, servindi).- Im Jahr 2018 wurden im westlichen Amazonasgebiet zwei Hektar Wald pro Minute angeholzt. Das westliche Amazonasgebiet umfasst Teile von Kolumbien, Peru, Ecuador, Bolivien sowie Westbrasilien. Das zeigt eine aktuelle Analyse des Monitoring-Projekts der Amazonischen Anden MAAP (Proyecto de Monitoreo de los Andes Amazónicos), das Daten zum Waldverlust analysiert, die von der University of Maryland erhoben und von der NGO Global Forest Watch präs...
Hinhörer: SDG 2 Kein Hunger
23
Onda „Hinhörer“: Nachhaltige Entwicklungsziele in wenigen Minuten auf den Punkt gebracht. Argumente, Infos und Straßenumfragen aus Deutschland und Lateinamerika. Heute: Kein Hunger