Argentinien Bolivien Kolumbien Paraguay USA

onda-info 220


Dieses onda-info steht mal wieder fast völlig im Zeichen der Ressourcennutzung und -konflikte.

Unser erster Ressourcen-Beiträg dieser Sendung beschäftigt sich mit der Frage, welche Zusammenhänge es zwischen Elektroautos, Lithiumabbau in Bolivien, Umweltfragen und bolivianischer und internationaler Politik und Wirtschaft gibt. Hierzu haben wir Roberto Delgado, Spezialist für Entwicklung staatlicher Politik aus Bolivien befragt.

Wer kennt den Gran Chaco? Dieses zweitgrößte zusammenhängende Waldgebiet Lateinamerikas, das sich über Paraguay, Argentinien und Bolivien erstreckt, ist von Landkonflikten zwischen Indigenen und Großgrundbesitzer*innen geprägt. Eine besondere Rolle bei dem Streit spielt das unterschiedliche Verständnis von Landnutzung.

Aber zunächst die Meldungen: diesmal aus ja richtig Los Angeles bzw. Kolumbien und Argentinien…

CC BY-SA 4.0 onda-info 220 von Nachrichtenpool Lateinamerika ist lizenziert unter Creative Commons Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 international.

Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Das könnte dich auch interessieren

Vom Umgang der mexikanischen Regierung mit den Medien
59
(Mexiko-Stadt, 2. Juli 2019, la jornada).- Der Wahltsunami vom 1. Juli 2018 ließ die mexikanischen Parteien, die in Opposition zur Morena-Partei standen, in einer tiefen Krise versinken. Die Wahlen vom 2. Juni 2019 in sechs Bundesstaaten verschärften diese Tendenz noch. Seitdem sind die landesweiten Führungsfiguren der Parteien und ihre wichtigsten Abgeordneten zu kläglichen Phantomen mit wenig Einfluss auf die großen nationalen Debatten geworden. Die Niederlage hat sie in de...
Mapuche: zwischen Forderungen und Repression
55
(Genf, 3. Juni 2019, Colombia Informa/ poonal).- Am 28. Mai betraten zwei Polizeieinheiten die Mapuche-Gemeinschaft Antonio Calbún und schossen um sich. Ergebnis der Polizeiaktion sind mehrere Verwundete auf beiden Seiten. „Wir arbeiteten gerade auf den Feldern, als die Polizei die Gemeinschaft betrat. Ohne überhaupt mit uns zu sprechen, haben sie um sich geschossen und viele von uns verletzt. Zwei Lamgenes (Mapu für Brüder) wurden durch Kugeln verletzt. Einer am Auge, der an...
„Ich werde nicht aufhören, zu kämpfen!“
46
Im Jahr 2019 sind in ganz Kolumbien bereits mehr als 50 Aktivistinnen und Aktivisten ermordet worden. Indigene, bäuerliche und soziale Aktivist*innen und vor allem Mitglieder der Nachbarschaftsräte sind Opfer dieser Mordwelle. Dazu kommt eine ebenfalls steigende Anzahl von Drohungen und Mordversuchen. Eine, die seit vielen Jahren mit diesen Drohungen leben muss, ist die Aktivistin, Lehrerin und Frauenrechtlerin Marta López Guisao. López wurde vor bald 30 Jahren zum ersten Mal...
onda-info 458
75
In Ecuador wurde nun auch noch der Netzaktivist Ola Bini verhaftet und in Mexiko ist ein Journalist nach einem Attentatsversuch auf ihn in den Hungerstreik getreten. Nach diesen Nachrichten haben wir drei Beiträge für euch: Ein Jahr nach Beginn des Aufstands in Nicaragua ist von der Aufbruchsstimmung nichts mehr zu spüren. 800 Menschen sitzen aus politischen Gründen in Haft, Zehntausende sind im Exil. Wie ist die Lage jetzt in Nicaragua? Darüber haben wir mit zwei Anführer...
TV Pública beklagt Zensur
30
(Buenos Aires, 2. April 2019, anred).- Mitarbeiter*innen der Nachrichtenredaktion des staatlichen argentinischen Fernsehsenders TV Pública beklagen eine Beeinträchtigung ihrer Arbeit. Diese sei auf Anordnung des Chefs der Nachrichtenredaktion des Senders, Néstor Sclauzero, sowie des Ministers für öffentliche Medien, Hernán Lombardi erfolgt. „Mitten im Wahljahr und sieben Monate vor den Wahlen darf kein Journalist der Nachrichtenredaktion eine Nachrichtensendung moderieren“, m...