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Das Hauptthema der letzten Tagen und Wochen in Lateinamerika sind die Ereignisse in Peru. Wir haben bereits letzte Woche darüber berichtet, den Beitrag unter dem Titel "Blutbad in Peru" könnt Ihr Euch natürlich immer noch auf unserer Homepage: www.npla.de anhören.

Auslöser für die zunächst friedlichen Proteste waren Gesetze zur Ausbeutung von Rohstoffen im Amazonasgebiet. Wie berichtet kam es am 5. Juni bei der Räumung einer Strassenblockade in der Nähe des Städtchens Bagua zu tödlichen Auseinandersetzungen zwischen Spezialeinheiten der Polizei und tausenden Indigenen. In diesem Beitrag erfahrt Ihr, was seitdem passiert ist.

Auch in Brasilien sorgt ein neues Landgesetz für Kontroversen. Während die Regierung beteuert, damit effektiver gegen Abholzung vorgehen zu können, bezweifeln Umweltaktivist*innen genau das.

Einer unserer aktuellen Beiträge aus unserer Ressourcen-Reihe macht deutlich, dass sich die brasilianische Regierung nicht nur mit Land, sondern auch mit Wasser beschäftigt. So führt sie im Nordosten des Landes, an einem der größten Flüsse, dem Rio São Francisco, ein riesiges Umleitungsprojekt durch. Die sozialen und ökologischen Folgen des Projektes werden dabei kaum berücksichtigt. Ihr hört Stimmen von Flussanwohner*innen, die nach dem Bau des Verbindungkanals im Bundesstaat Ceará, den Zugang zu Wasser verloren haben.

Die Musik kommt heute ausschließlich aus Peru von unabhängigen Musiker*innen, die ihre Songs auf der Webseite www.dorogrecords.com gratis zur Verfügung stellen.
Ihr hört Mecanica del Caos und Reisser

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