Guatemala

onda-info 210 – aus Guatemala


Moinmoin, treue onda-info-Hörer*innen. Ihr hört nicht nur das 210. onda-info, sondern auch eine onda-info-Premiere. Denn für diese Ausgabe eures Lateinamerika-Magazins schalten wir um nach Guatemala. Wir haben uns nämlich gedacht, wenn wir schon Compañeros vor Ort auf unserem Lieblingskontinent haben, können wir die auch mal anklingeln, dass sie uns ein onda-info direkt aus Lateinamerika produzieren. Das werden wir dieses Jahr sechs Mal machen und zur Premiere skypen wir jetzt mal Guatemala an.

Über 6000 Morde jährlich, keine Aufklärung, stattdessen bedienen sich alle in einflussreichen Positionen nach Kräften. Der Staat ist durchdrungen vom organisierten Verbrechen. Ist Guatemala also ein FAILED STATE, ein gescheiterter Staat, das neue Modewort von Diplomaten, Politikwissenschaftlern und Journalisten? Dieser Frage gehen wir im ersten Beitrag nach.

Im Rahmen unserer Ressourcen-Reihe fragen wir in dieser Ausgabe, ob Fair Trade eine Alternative zum traditionellen Agroexport-Modells Lateinamerikas darstellt. Dafür besuchen wir Kaffeekooperativen im Department Huehuetenango, an der Grenze zu Mexiko

CC BY-SA 4.0 onda-info 210 – aus Guatemala von Nachrichtenpool Lateinamerika ist lizenziert unter Creative Commons Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 international.


Das könnte dich auch interessieren

Interamerikanische Menschenrechtskommission verurteilt Morde an Aktivist*innen (Lima, 23. Juli 2018, servindi/poonal).- Allein in den ersten sechs Monaten dieses Jahres wurden in Kolumbien bereits über 120 Menschenrechtsverteidiger*innen und soziale Aktivist*innen ermordet. Diese Zahl ist doppelt so hoch wie im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Angesichts dessen zeigte sich die Interamerikanische Menschenrechtskommission CIDH alarmiert und verurteilte die Morde. Die Fälle werden von der kolumbianischen Menschenrechtsorganisation Somos Defensores registri...
Mindestens 14 Gemeindeführer*innen seit Dezember ermordet (Caracas, 30. Januar 2018, telesur).- Am Dienstag, den 30. Januar wurden mit Nixon Mutis und Leidy Amaya zwei weitere Gemeindeführer*innen aus den kolumbianischen Departments Sur de Bolívar und Catacumbo (Region Karibik und Santander) ermordet, weil sie das Recht auf ein Leben in Frieden verteidigten und einforderten. Damit erhöht sich die Anzahl dieser Mordfälle im Dezember und Januar auf mindestens 14. Die Nachrichtenagentur Prensa Rural veröffentlichte eine Stellungnahm...
Uruguay: Zwischen Straflosigkeit und Aufklärung Uruguay ist heute eine der fortschrittlichsten Demokratien der Welt. Doch hat es das Land geschafft seine jüngere Geschichte aufzuarbeiten? Wenn die Vergangenheit unter Beteiligung der Zeitzeugen aufgeklärt werden soll, dann ist jetzt die letzte Chance, denn sowohl Täter, als auch Opfer werden nicht mehr lange leben... Wir hören einen Beitrag von Valentin der Negri. Er wagt einen Rückblick auf die Militärdiktatur der siebziger und achtziger Jahre und geht der Frage nach, wi...
Auftraggeber von Massaker an Landlosen-Aktivisten im Gefängnis Von Benjamin Bunk, Belo Horizonte (19. Dezember 2017, amerika 21).- Der Großgrundbesitzer Adriano Chafik Luedy, in Brasilien rechtskräftig wegen Mordes verurteilt, ist am 14. Dezember in Salvador de Bahia verhaftet worden. Die Nachricht über die Festsetzung von Chafik in Brasilien platzte direkt in das Jahrestreffen der Landlosenbewegung MST. Am 20. November 2004 waren in der Nähe von Felisburgo in der Grenzregion zwischen den Bundesstaaten Minas Gerais und Bahia fünf ...
Hinhörer: Wahrheit, Gerechtigkeit, Erinnerung Menschenrechte auf den Punkt gebracht. Heute: Wahrheit, Gerechtigkeit und Erinnerung Folter, sexualisierte Gewalt, Mord, Verschwindenlassen von Personen: durch Militärs, bezahlte Auftragskiller, Kartelle oder Banden – das schreit nach Aufklärung, damit die Luft zum Atmen reicht! ¡Nunca más - nie wieder!  

Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.