Brasilien Deutschland Europa Lateinamerika Mexiko Nicaragua Peru USA

onda-info 206


Ein ausführlicher Beitrag beschäftigt sich mit der Situation im mexikanischen Norden. Der Drogenkrieg tobt dort unvermindert weiter, und inzwischen dämmert es auch der US-Regierung, daß dieser Krieg etwas mit dem Drogenkonsum und Waffenhandel im eigenen Land zu tun haben könnte. Doch die angedachten Massnahmen gehen in die falsche Richtung.

Auch weiter südlich in Mexiko ist nicht eitel Sonnenschein. Die Arbeit für Menschenrechtsorganisationen im Bundesstaat Guerrero wird immer gefährlicher. Morddrohungen und Übergriffe gegen Mitarbeiter*innen sind nicht selten – und der Staat schaut nicht ganz abgeneigt zu.

Wer der mexikanischen Regierung dann aber „Staatsterrorismus“ vorwirft, muss mit der Ausweisung rechnen. Das zumindest befürchtete der beliebte Sänger und notorische Globalisierungsgegner Manu Chao.

Weitere Nachrichten kommen aus Peru, Brasilien und Zentralamerika:

Der Prozess gegen den ehemaligen Präsidenten Perus, Alberto Fujimori, ist erstmal zu Ende – schuldig in allen Anklagepunkten.

Das geplante Freihandelsabkommen zwischen der europäischen Union und Zentralamerika ist immer noch nicht unter Dach und Fach. Und ein bischen wird das auch noch dauern, denn Nicaragua verliess erstmal den Verhandlungstisch.

Auch in Brasilien gab es Proteste gegen die Folgen der Wirtschaftskrise.

Die Musik kommt heute aus Europa – ein fröhlicher Song, der uns freundlicherweise von der italienischen Band Rein kostenlos zur Verfügung gestellt wurde. Mehr erfahrt ihr auf deren Webseite: www.rein99.it

CC BY-SA 4.0 onda-info 206 von Nachrichtenpool Lateinamerika ist lizenziert unter Creative Commons Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 international.


Das könnte dich auch interessieren

Argentinien: Aktivierung der Streitkräfte im Inneren (Buenos Aires, 23. Juli 2018, lavaca/poonal).- Der Präsident Mauricio Macri bestätigte am 23. Juli auf der Militärbasis Campo de Mayo den offiziellen Plan, das Militär auch bei Aufgaben der inneren Sicherheit einzusetzen. Die Ankündigung alarmierte Menschenrechts-organisationen und sorgte für Ablehnung auf Seiten der Opposition. „Es erinnert mich an die schlimmsten Zeiten, die wir in Argentinien erlebt haben: Wenn sie beginnen die Streitkräfte zu aktivieren, heißt das, dass s...
onda-info 439 Hallo und Willkommen zum onda-info 439! Bei frischer Wassermelone und fast 40 Grad im vierten Stock produzieren wir für Euch unsere Sommerlochausgabe vom onda-info! Dabei führt uns der Weg zunächst nach Honduras. Zu Besuch in Berlin war die honduranische Schriftstellerin Melissa Cardoza. Wir interviewten sie zu ihrem 2012 erschienenen Buch 13 colores de resistencia, 13 Farben des honduranischen Widerstandes. Außerdem hört ihr eine Kurzgeschichte aus ihrem Buch, übersetzt ...
Hunderte Polizist*innen und Ex-Militärs kandidieren bei Wahlen in Brasilien (Montevideo, 4. Juli 2018, la diaria).- Die Anzahl der Sicherheitskräfte Brasiliens hat während der Regierungszeit von Michel Temer spürbar zugenommen. Dieser griff systematisch auf sie zurück, um Probleme der öffentlichen Sicherheit zu lösen und Mobilisierungen der Bevölkerung zu unterdrücken. Vor diesem Hintergrund hat auch die Anzahl der Kandidat*innen zugenommen, die sich aus den Reihen der Polizei für verschiedene Positionen bei den Wahlen am 7. Oktober 2018 bewerben – e...
Historisches Urteil: Soldaten wegen Vergewaltigung und sexueller Folter zu langen Haftstrafen verurteilt (Mexiko-Stadt, 19. Juni 2018, cimacnoticias).- Es ist ein historisches Urteil, das eine Richterin im mexikanischen Bundesstaat Guerrero gesprochen hat. Erstmals hat ein nationales Gericht die Empfehlungen des Interamerikanischen Gerichtshofs für Menschenrechte beachtet und zwei ehemalige Soldaten wegen Vergewaltigung und sexueller Folter zu langen Haftstafen verurteilt. Damit erreicht die Überlebende Valentina Rosendo Cantú, eine indigene Frau aus einer ländlichen Gemeinde in...
Der kubanische Cantautor und Rapper Kamankola Das kubanische Städtchen Matanzas liegt zwischen der Hauptstadt Havanna und der Touristen-Hochburg Varadero. Gerade ist hier Buchmesse. Im schattigen Innenhof der Kulturvereinigung Hermanos Saíz tritt der kubanische Sänger Kamankola auf. Sein folkloristisch angehauchter Rap, seine ironischen und scharfzüngigen Kommentare über die Herrschenden und das Leben in Kuba kommen beim Publikum gut an – und auch bei mir. Kamankola heißt mit bürgerlichem Namen – wenn man das in Kuba ...

Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.