Bolivien Kolumbien Lateinamerika Mexiko Peru

onda-info 167


Am Wochenende trafen sich irgendwo im virtuellen Raum zwischen Berlin und Mexiko-Stadt Idealisten und Weltverbesserer mit dem Ziel sich über altnernative Wirtschaftsformen zu unterhalten. Ein Radioforum das von Radio MatracOnda in Berlin und Radio Zapote in Mexiko-Stadt organisiert wurde ermöglichte eine Diskussion quer über die Kontinente. Eine kurze Zusammenfassung soll allen, die sich nicht live zugeschaltet haben, einen Eindruck davon geben.

Panik und hetzende Propaganda aus peruanischen Regierungskreisen kennzeichneten die erste Septemberhälfte: Einwohner*innen des ländlich-andinden Region Piura wagten es ungefragt ihre Stimme zu einem geplanten Tagebergbau abzugeben. Zum zweiten Mal nach Tambogrande im Jahre 2002 entscheiden sich Bürger*innen des Andenlandes mit überwältigender Mehrheit gegen geplante Bergbauprojekte.

In Madrid diskutierten UN-Vertreter*innen über die weltweite Wüstenbildung. Auch Lateinamerika ist davon betroffen. In unserem Beitrag geht es außerdem um den Zusammenhang von Wüstenbildung und Migration.

Brot und Bananen -so lauten die nahrhaften Themen unserer Meldungen aus Bolivien und Kolumbien.

CC BY-SA 4.0 onda-info 167 von Nachrichtenpool Lateinamerika ist lizenziert unter Creative Commons Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 international.

Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Das könnte dich auch interessieren

Die Klimakrise fordert Ihren Tribut
62
(Berlin, 18. Juni 2019, npl).- Die ersten Opfer der Klimakrise in Mexiko sind die Bewohner*innen Cachimbos. Das Fischerdorf liegt auf einer schmalen Landzunge am Istmo de Tehuantepec im südmexikanischen Bundesstaat Oaxaca. Bereits 2013 wurde der Ort durch den Hurricane Barbara zu großen Teilen zerstört. Bei Rückkehr der Bewohner*innen wurde davor gewarnt, dass sich die Lage in Zukunft verschlimmern wird. Seitdem fliehen die Menschen jedes Jahr während der Hurricane-Saison ...
Bienen in Gefahr
77
(Mexiko-Stadt, 20. Mai 2019, desinformémonos).- In Mexiko sind in den vergangenen vier Jahren schätzungsweise 1,6 Milliarden Bienen verschwunden. Dies hat nicht nur Folgen für die Honigproduktion sondern auch für den Prozess der Bestäubung. Expert*innen sprechen von einer „apokalyptischen“ Situation. Die wichtigsten Bestäuber des Ökosystems befinden sich in einer Krise. Zwar seien Bienen nicht die einzige bedrohte Art, allerdings sind sie eine der wichtigsten für das Ökosy...
Ökologisches Bauen – Zurück zum Leben
28
Die Bauwirtschaft, vor allem die Zementherstellung, ist in Rohstoffgewinnung, Herstellung und Transport einer der größten CO2 Produzenten. Studien zufolge verursacht sie acht Prozent der globalen CO2 Emissionen. Gerade in Schwellenländern wie Mexiko wird gebaut und gebaut, nicht nur Brücken und Straßen, sondern gerade auch Wohngebäude - und das nicht nur in den schnell wachsenden Großstädten, sondern auch auf den Dörfern, wo selbst Felder mit grauen Betonmauern begrenzt werde...
Hinhörer: SDG 2 Kein Hunger
23
Onda „Hinhörer“: Nachhaltige Entwicklungsziele in wenigen Minuten auf den Punkt gebracht. Argumente, Infos und Straßenumfragen aus Deutschland und Lateinamerika. Heute: Kein Hunger
onda-info 461
111
Hallo und willkommen zum onda-info 461! Diesmal gibt es ein Spezial und unsere Sendung dreht sich heute um Argentinien. Am 1. August 2017 starb der argentinische Aktivist Santiago Maldonado nach einem Polizeieinsatz. Die ungeklärten Umstände seines Todes brachten 300.000 Menschen auf die Straße und setzten die Regierung unter Druck. Jetzt konnten wir mit seinem Bruder Sergio sprechen, als dieser in Berlin zu Gast war. Argentinien ist weltberühmt für sein Rindfleisch. De...