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onda-info 161


Der Sommer will nicht so richtig wie er soll… macht nichts, denn Radio hören (und machen) macht auch bei schlechtem Wetter Spaß!
Langweilen werdet ihr euch jedenfalls sicher nicht mit dem ondainfo 161!

Wir laden zu einer neuen Runde im Spiel Mensch & Umwelt gegen große Konzerne!
Im letzten ondainfo haben wir davon berichtet, dass Mapuche, die ihr Land gegen Ölraffinerien verteidigen angeklagt wurden. Das Blatt hat sich gewendet: Die Aktvisten wurden inzwischen freigesprochen und heute sitzt kein geringerer als der Ölkonzern REPSOL selbst auf der Anklagebank. Warum? Hört rein!

Das Spielfeld dieses ungerechten Kräftemessens erstreckt sich auch auf Nord und Mittelamerika: Im mexikanischen Chiapas wehren sich die "Frauen und Männer aus Mais" gegen das Regierungsprogramm "Maíz Solidario", das so solidarisch nicht ist und den großen Saatgutproduzenten den Ball zuspielt.

In Brasilien soll Geld für die Favelas zur Verfügung gestellt werden. Nicht nur Paramilitärs und Panzer sondern auch Schulen und Krankenhäuser für Rios Armenviertel? Woher kommt dieser Akt von Großzügigkeit?

Kolumbien steht in diesem ondainfo im Fokus: In den kolumbianischen Montes de Maria treten nach und nach die Greueltaten ans Licht, die Paramilitärische Gruppen mit Rückendeckung der lokalen Regierung dort begangen haben. Wir berichten darüber in einem Beitrag.

Der lang-anhaltende Bürgerkrieg in Kolumbien hat viele Kolumbianer veranlasst zu flüchten, um in anderen Ländern ihr Glück zu versuchen. Eines der Aufnahmeländer ist Costa Rica.
Dort sorgen junge Kolumbianer für Aufrgegung:
Ihre Waffe? Bretter – und zwar die Bretter, die die Welt bedeuten!
Mit einem Theaterstück wollen sie die Bevölkerung für die Probleme von Flüchtlingen sensibilisieren.

An Theater – allerdings eher an Kasperltheater – erinnert auch der neueste Schachzug Fujimoris: Nach dem der Ex-Regierungschef Perus im Andenstaat keine Chance sieht Präsident zu werden, kandidiert er eben in Japan! Werden die Japaner Sushi aus ihm machen? Wir dürfen gespannt sein!

Musikalisch verorten wir uns diesmal auch in den Anden: Andenmusik, wie wir sie nicht aus der Fußgängerzone kennen von DJ Miki González

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