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onda-info 154


Bienvenidos e Bemvindas zum aktuellen ondainfo. Unsere Sendung wird 154. Kann das Zufall sein? Feiert dieses Jahr nicht auch José Martí, der kubanische Unabhängigkeitsapostel seinen 154ten? “Jede Minute seines Lebens opferte Martí der Freiheit Kubas und Puerto Ricos”, heisst es in einem Nachruf im Internet. Und hat sich nicht auch das Team vom ondainfo längst vom bürgerlichen Luxus des Privatlebens freigemacht, um sich ganz und gar dem Radiomachen zu verschreiben? Die Wahrheit ist irgendwo da draußen Die Nachrichten bleiben dafür wie gewohnt irdischer Natur…

In Guatemala gehen die Spekulationen über die Morde an drei Parlamentariern und Polizeibeamten weiter. Die Ereignisse werfen inzwischen auch ein neues Licht auf mutmaßliche Verbindungen zwischen zentralamerikanischen Poltikern und lokalen Drogenkartellen. In Brasilien bahnt sich derweil ein Konflikt zwischen sozialen Bewegungen, Umweltgruppen und der Regierung an. Mit einem neuen Gen-Gesetz und einem Kooperationsvertrag zur Herstellung von Biokraftstoffen sorgt das Kabinett von Präsident Lula für Unmut. Und schließlich spielen die bolivianischen Kokabauern David gegen Goliath mit der Coca Cola Company. Der Softdrinkgigant soll sich umbennen und nicht länger mit Coca werben wo gar kein Koka drin ist. In einem Beitrag besuchen wir diese Woche die Fischer aus dem argentinischen Mar del Plata. Denn seit europäische Fangschiffe dort vor der Küste kreuzen, bleiben die Netze der heimischen Kutter immer öfter leer. Und wir werfen einen Blick ins südmexikanische Oaxaca. Dort wurde im November das zivile Aufbegehren der Bevölkerung brutal niedergeschlagen. Wie ist die Lage nach dem repressiven Sturm? Und wie berichten und beteiligen sich freie Medien über bzw. an diesem Konflikt? Wir wollten es genauer wissen.

Der Soundtrack zum ondainfo kommt diese Woche aus Brasilien. Wir stellen einige musikalische Neuentdeckungen des letzten Jahres vor, nämlich: Bossacucanova, Sonic Junior, Marcelinho da Lua. Nun endlich los und schreibt uns mal wieder…Wenn schon keine Liebesbriefe, dann doch wenigstens ein bisschen Hörerpost…

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