Kolumbien

Kolumbien Jahresrückblick – Teil 2: Die Comuna Trece in Medellín


Am frühen Morgen des 16. Oktober vergangenen Jahres drang die kolumbianische Armee in die Comuna 13 ein. Unterstützt von Panzern und Helikoptern wütete sie zwei Tage lang in diesem dichtbesiedelten Armenviertel Medellins.
Warum greifen die Sicherheitskräfte ein Viertel an, dass vom Staat über viele Jahre sträflich vernachlässigt wurde?
Was bedeutet die Militäroperation für die Menschen dort? Und was hat das alles mit der Politik des neuen Präsidenten Uribe zu tun?

CC BY-SA 4.0 Kolumbien Jahresrückblick – Teil 2: Die Comuna Trece in Medellín von Nachrichtenpool Lateinamerika ist lizenziert unter Creative Commons Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 international.


Das könnte dich auch interessieren

Fotoreportage: Das Viertel La Base in Medellín (Antioquia, 17. Oktober 2017, Colombia Informa).- La Base ist ein Viertel der Kommune 2, Santa Cruz im Nordosten von Medellín, Kolumbien. Nach Erzählungen der Einwohner*innen, kamen die ersten Leute in den 1950er Jahren hierher. Es gab eine Militärbasis, die später aufgelöst wurde und von hunderten Menschen besetzt wurde, die durch den bewaffneten Konflikt in die Stadt getrieben wurden. In der Stadtteilzeitung Meine Kommune 2 (Mi Comuna 2) lassen die Einwohner*innen verlaute...
Kolumbien: Studie bringt zehntausend staatliche Verbrechen unter der Regierung Uribe ans Licht – Teil 2 (Buenos Aires, 8. Juni 2018, marcha/poonal).- Die abgestumpfte Gesellschaft: Omar Rojas wurde auch von einigen Leuten kritisiert, da er gelegentlich die gesamte Gesellschaft für die falsos positivos verantwortlich macht. Er begründet das wie folgt: „Als die Militärs ausrückten, um ihren Part im Krieg zu erledigen, haben ihnen alle gesellschaftlichen Gruppen zugejubelt; und die, die es nicht getan haben, haben geschwiegen. Vom Präsidenten abwärts haben das alle gefeiert: Die K...
Kolumbien: Studie bringt zehntausend staatliche Verbrechen unter der Regierung Uribe ans Licht – Teil 1 (Buenos Aires, 8. Juni 2018, marcha/poonal).- In einem Gespräch mit Omar Eduardo Rojas Bolaños, Co-Autor des Buches “Außergerichtliche Hinrichtungen 2002-2010. Blinder Gehorsam auf fiktiven Schlachtfeldern.”, erzählt er von den Ergebnissen seiner Nachforschungen. Das vor wenigen Monaten erschienene Buch von Omar Eduardo Rojas Bolaños und Fabián Leonardo Benavides Silva ist in Zusammenarbeit mit Wirtschafts- und Geschichtswissenschaftler*innen, Psycholog*innen und Soziolog*inn...
onda-info 436 Hallo und Willkommen zum onda- info 436! in Lateinamerika war in den letzten Wochen mal wieder einiges los. Zunächst präsentieren wir euch eine positive Nachricht: Am 14 Juni wurde vom argentinischen Parlament endlich die Legalisierung der Abtreibung beschlossen. Wir haben dazu ein paar Fakten zusammen gestellt. Danach geht es nach Nicaragua. Die anhaltende Repression im Land sorgt zunehmend auch für Gegengewalt, die Zahl der Toten seit dem 18. April ist bereits auf 200...
Wahlanalyse Kolumbien: Der Uribismus kommt zurück (Cali, 17. Juni 2018, colombia plural/poonal).- Iván Duque hat die zweite Runde der Präsidentschaftswahlen gewonnen, unterstützt von der gesamten Elite des Landes und dem Segen des Ex-Präsidenten Álvaro Uribe, einer der kontroversesten und düstersten Figuren in der jüngeren Geschichte Kolumbiens. Für Iván Duque stimmten 54 Prozent der Wähler*innen (10.373.080 Stimmen), für Gustavo Petro 42 Prozent (8.034.189 Stimmen). Etwas über vier Prozent gaben einen leeren Stimmzettel ab ...

Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.