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Waldflächen von Bergbau bedroht Von Movimiento Mesoamericano contra el Modelo Extractivo Minero (M4) (Mexiko-Stadt, 6. April 2018, desinformémonos).- Die Waldgebiete in Mexiko stehen im Zentrum eines Territorialkonflikts angesichts der Expansion der Bergbauindustrie. In dem lateinamerikanischen Land gibt es derzeit 895 Bergbauprojekte und 58 Prozent der mexikanischen Waldflächen (d.h. 64,5 Millionen Hektar) im ganzen Land sind von den Erkundungs- und Abbaulizenzen betroffen. Am stärksten sind die ...
Die Verteidigung der Ländereien Von Ana de Ita* (Mexiko-Stadt, 4. April 2018, la jornada).- Mitte März trafen sich Mitglieder von mehr als 20 indigenen Völkern, Vertreter*innen kleinbäuerlicher Gemeinden, Organisationen und Kollektive aus 23 mexikanischen Bundesstaaten in Mexiko-Stadt. Mit ihren eigenen Erfahrungsberichten als Grundlage setzten sie eine Landkarte der Bedrohungen zusammen, denen ihre Territorien ausgesetzt sind. Für die indigene Bevölkerung haben die Ländereien eine besondere Bedeutun...
Konflikt um die Mine Media Luna spitzt sich weiter zu (Oaxaca, 27. Februar 2018, La Minuta).- Die Gemeinde Real del Limón hat den Nutzungsvertrag über die Ländereien mit dem kanadischen Unternehmen Torex Gold, Eigentümerin der Mine Media Luna und der Mine Limón-Guajes im Landkreis Cocula , aufgehoben. Am 22. Februar verschafften sich die Gemeindelandbesitzer*innen Zugang zu ihren Ländereien, um diese zurück zu bekommen. Dabei kam es zu gewaltvollen Auseinandersetzungen mit dem Sicherheitspersonal, staatlichen und den Ministerien...
#revolución antitransgénico – Interview mit der Maya-Imkerin Leydy Pech über den Einsatz der Gemeinden gegen Gensoja Von Gerold Schmidt, Mexiko-Stadt/Berlin (Mexiko-Stadt/Berlin, 01. Dezember 2017, npl).- Auf der mexikanischen Halbinsel Yucatán setzen die Maya-Gemeinden ihren Kampf gegen den Anbau von Monsanto-Gensoja und die Zerstörung ihrer natürlichen Ressourcen fort. Ende September/Anfang Oktober schilderten die Maya-Imkerin Leydy Aracely Pech Martin aus dem Bundesstaat Campeche und die Agronomin Irma Catalina Gómez Gónzalez die Lage auf einer kleinen Rundreise durch Österreich u...
Shuar kämpfen gegen den Bergbau Von Darius Ossami (Berlin, 15. November 2017, npl).- Die Regierung Ecuadors hat in den vergangenen Jahren große Flächen der Gebirgskette Cordillera del Cóndor im Südwesten des Landes an Bergbau-Unternehmen verkauft, die dort Kupfer und Gold abbauen wollen. Nach Ansicht von Umweltorganisationen drohen irreparable Schäden in dem sensiblen Ökosystem. Und die dort lebenden indigenen Shuar befürchten den Verlust ihrer Lebensgrundlage. Nachdem im August 2016 das erste Dorf g...

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