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G8 Serie + G8 Serie + G8 Serie: Schwerpunkt Wasser – Staudämme als Entwicklungshilfe – Rückkehr zu den Fehlern der Vergangenheit?


In vielen Ländern des Südens gelten gigantische Infrastrukturprojekte nach wie vor als Meilenstein der Entwicklung: Die jeweilige Regierung verspricht sich Prestige, die Wirtschaft hofft auf mehr Wachstum und Arbeitsplätze. Paradebeispiel hierfür sind Staudämme und die dazugehörigen Stauseen. Mit ihnen sollen saubere Energie produziert und unpassierbare Flüsse zu Verkehrswegen ausgebaut werden.
Die Kehrseite solcher Großprojekte kommt erst später zum Vorschein. Ist der Baulärm verklungen, steigt das angestaute Wasser und verändert die Lebensbedingungen der Menschen und den Lauf der Natur. Es besteht die Gefahr nachhaltiger Umweltschäden und oft werden Menschen aus ihrer angestammten Heimat vertrieben. Auch die wirtschaftliche Rentabilität solch gigantischer Investitionen, die gerne von Großbanken oder der Weltbank finanziert werden, ist umstritten.
Brasilien, Guatemala, Mexiko… es ist eine ganze Reihe von Ländern allein in Lateinamerika, in denen die Regierungen Staudämme planen und sich die betroffene Bevölkerung zum Widerstand rüstet. Ein Beispiel in das Wasserkraftwerk La Perota in südamerikanischen Bundesstaat Guerrero.

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