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G8 Serie + G8 Serie + G8 Serie: Schwerpunkt 'Arbeit und Umwelt': Schuften in der globalen Ökonomie – Transnationale Produzenten und die weibliche Arbeitskraft


"Wir stehen um 4 Uhr Morgens auf, wir bereiten unseren Kindern das Frühstück zu, Einige von uns müssen schon vor fünf das Haus verlassen, um die Blumenfabriken zu erreichen. Der Arbeitstag fängt bei fast allen Firmen um sechs Uhr morgens an. Der offizielle Arbeitstag geht acht Stunden von Montag bis Samstag. Die Arbeit geht also von sechs Uhr morgens bis nachmittags. Danach beginnen die Überstunden, bis sechs Uhr Abends. Zur Erntezeit, oder vor bestimmten Feiertagen, wie dem Valentinstag oder dem Muttertag, haben wir Arbeitstage bis zu 36 Stunden am Stück, ohne Pause, oder mit nur sehr kleinen Pausen."

Mit diesen Worten fasst Aidé Silva, eine Blumenarbeiterin aus Kolumbien, ihr Leben zusammen. Aidé Silva ist Arbeiterin in einer der zahlreichen Blumenplantagen in Sabana. Hier auf der Hochebene rund um die Hauptstadt Bogotá konzentriert sich die Blumenproduktion Kolumbiens. Fast alle Blumen gehen in den Export, vor allem in die USA, aber auch nach Japan und Europa. Nach Holland ist Kolumbien der zweitgrößte Blumenexporteur der Welt. Der ewige Frühling in Sabana schafft optimale Produktionsbedingungen für die Blumenindustrie. Niedrige Löhne, lange Arbeitstage und schlechte Arbeitsbedingungen garantieren außerdem hohe Profite für die Unternehmen.

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