Brasilien Costa Rica

Fussball WM – Deutliche Zunahme von Häuslicher Gewalt in Costa Rica


Die häusliche Gewalt hat in Costa Rica während der Fussball WM deutlich zugenommen. Am vergangenen Sonntag, während des Spiels gegen Griechenland, erreichte die Notfallnummer 911 doppelt soviele Hilferufe wie an Durchschnittstagen. Der Cocktail aus Fussball-Hysterie, Machismo und Alkohol verstärkt gewalttätiges innerfamiliäres Verhalten, dass in Zentralamerika ohnehin viele Opfer fordert. Der Sicherheitsminister von Costa Rica, Celso Gamboa, schlägt Alarm.

CC BY-SA 4.0 Fussball WM – Deutliche Zunahme von Häuslicher Gewalt in Costa Rica von Nachrichtenpool Lateinamerika ist lizenziert unter Creative Commons Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 international.

Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Das könnte dich auch interessieren

Venezolaner*innen beklagen rassistische Angriffe in Ecuador
136
(Montevideo, 22. Januar 2019, la diaria).- Organisationen venezolanischer Bürger*innen in Ecuador haben am 21. Januar 2019 Dutzende Übergriffe gegen ihre Landsleute beklagt. „In verschiedenen Städten des Landes bewarf man sie mit Steinen und schlug auf sie ein. Insgesamt wurden 82 Menschen [...] unter fremdenfeindlichen Umständen verletzt und angegriffen“, sagte der Präsident der Stiftung 'Venezolaner*innen im Ausland“, Eduardo Febres. Die Gewalt flammte nach dem Mord an e...
Mexikanische Regierung entschuldigt sich bei Lydia Cacho
156
(Oaxaca-Stadt, 16. Januar 2019, npl).- Am 10. Januar dieses Jahres erkannte der mexikanische Staat offiziell seine Verantwortung für die Entführung und Misshandlung der Journalistin Lydia Cacho an. In einer Zeremonie im Innenministerium in Mexiko-Stadt bat die mexikanische Regierung die international bekannte Journalistin um Entschuldigung. Die Entschuldigung erfolgte knapp sechs Monate nachdem Ende Juli 2018 die UN-Menschenrechtskommission Mexiko aufgefordert hatte, eine unp...
Interview über Rassismus und Sexismus in Ecuador
198
Gesetze sollen, laut der Bundeszentrale für politische Bildung, eine Regelung sein, die „rechtsverbindlich und zukunftsgerichtet das Zusammenleben ordnen“. Aber inwieweit können diese Regelungen verhindern, dass Menschen diskriminiert werden? Seit 1998 existiert in Ecuador ein Antidiskriminierungsgesetz, das als Schutz vor Diskriminierung jeglicher Art dienen soll. Wie gut funktioniert dieses beispielsweise in Hinblick auf Rassismus? Diese Frage beantworten kann wohl am beste...
„Dahinten, da ist was rot“ – Frauen in der Colonia Dignidad
1195
Von Ute Löhning (Berlin, 27. Dezember 2017, npl).- Wenig ist bekannt über das Leben von Frauen in der Colonia Dignidad. Welche Rolle spielten Frauen in jener deutschen Sektensiedlung, die der Laienprediger Paul Schäfer 1961 mit einigen Gefolgsleuten in Chile gegründet hatte? Wo massive Menschenrechtsverletzungen gegen Bewohnerinnen und Bewohner an der Tagesordnung waren und wo während der chilenischen Diktatur Oppositionelle gefoltert und ermordet wurden.  Wie haben Fr...
Frauen in Chachapoyas arbeiten für gerechten Handel
45
Von Jessica Zeller (Berlin/Chachapoyas, 8. Januar 2018, npl).- Chachapoyas ist ein ruhiges Städtchen im Norden Perus mit rund 30.000 Einwohner*innen. Am Hauptplatz des Ortes betreibt Marilyn Velásquez ein Café mit fair gehandelten Produkten lokaler Produzent*innen. Ihre Kund*innen sind vor allem Tourist*innen, die immer häufiger in die Gegend kommen, gibt es doch hier reichlich kulturelles Erbe und idyllische Natur zu bezahlbaren Preisen. Marilyn setzt sich dafür ein, ...