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(Buenos Aires, 9. Mai 2019, ANRed).- Auf Initiative der feministischen Organisation MuMaLá – Frauen des Lateinamerikanischen Mutterlands (Mujeres de la Matria Latinoamericana) wurde das Nationalregister der Frauenmorde ins Leben gerufen. Ausgewertet werden Printmedien und digitale Nachrichten. Nun liegen die Zahlen für die ersten vier Monate dieses Jahres vor: 90 Femizide. Das bedeutet: Im Schnitt wird alle 32 Stunden eine Frau umgebracht. Statt Maßnahmen für ein gewaltfreies...
Staatsanwaltschaft fordert 20 Jahre Haft für Expräsident Humala
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(Montevideo, 9. Mai 2019, la diaria).- Der peruanische Expräsident Ollanta Humala, der das Land von 2011 bis 2016 regierte, und seine Frau, die führende Politikerin Nadine Heredia, sind die Hauptangeklagten bei der Untersuchung eines Korruptionsnetzes in Peru. In der zweiten Maiwoche erhob Staatsanwalt Germán Juárez gegen beide Anklage wegen des Verdachts der Geldwäsche. Sie sollen unerlaubt Gelder sowohl des Baukonzerns Odebrecht als auch aus illegalem Bergbau für ihre Wahlk...
„Marsch der Würde“ erreicht Guatemala-Stadt
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(Guatemala-Stadt, 8. Mai 2019, telesur).- Der "Marsch der Würde" hat am Mittwoch, 8. Mai, nach acht Tagen die guatemaltekische Hauptstadt erreicht. Mit dem Marsch haben 1.500 guatemaltekische Bäuer*innen, Indigene und Mitglieder sozialer Bewegungen gegen Korruption, aber auch gegen Kriminalisierung und Verfolgung seitens der Regierung demonstriert. Zudem versuchten sie mit dem Marsch ihre Rechte und ihr Land zu verteidigen, von dem sie teilweise von Unternehmer*innen vertrieb...
Mord an Lesvy und Aidée: Demonstrantinnen fordern Gerechtigkeit
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(Mexiko-Stadt, 3. Mai 2019, cimacnoticias).- Am 3. Mai hat sich zum zweiten Mal der Tag gejährt, an dem die damals 22-jährige Lesvy Berlin Rivera Osorio auf dem Gelände der Nationaluniversität UNAM getötet wurde. Mittlerweile ist ihr Exfreund Jorge Luis G. wegen Femizides angeklagt, doch dass es den Gerichtsprozess überhaupt gibt, ist allein dem mutigen Kampf von Lesvys Familie zu verdanken. Das hat die Generalstaatsanwältin der Stadt Mexiko, Ernestina Godoy Ramos, in einem ö...
Schutzprogramm für Journalist*innen unzureichend
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(Berlin, 23. April 2019, npl).- Seit dem 19. April befindet sich in der südmexikanischen Hafenstadt Salina Cruz der Journalist Jesús Hiram Moreno im Hungerstreik. Kurz zuvor hatte ihm die Polizei mitgeteilt, dass er fortan keinen Personenschutz mehr erhalten wird. Dagegen, und weil es keine Fortschritte bei den Ermittlungen zu dem Anschlag auf ihn gibt, protestiert Hiram Moreno mit seinem Hungerstreik. Einen Monat zuvor, am 20. März, wurde Moreno durch mehrere Schüsse verl...