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Francisco Toledo ist tot
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(Berlin, 10. September 2019, npl).- Am 5. September verstarb im südmexikanischen Oaxaca der Maler, Bildhauer und Menschenrechtsaktivist Francisco Toledo im Alter von 79 Jahren. Toledo war nicht nur einer der wichtigsten zeitgenössischen Künstler Mexikos, sondern auch ein großer Förderer der Kunst und Verteidiger der kulturellen Vielfalt im indigen geprägten Bundesstaat Oaxaca. Darüber hinaus setzte er sich Zeit seines Lebens für die Rechte der indigenen Bevölkerung ein, unter...
onda-info 468
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Hallo und willkommen zum onda-info 468. Zurück von Kurzurlauben und Festivalbesuchen haben wir uns im Studio zusammen gefunden und das neue onda-info für Euch gebaut. An Stelle unseres Nachrichtenblocks kommt diesmal einen Nachruf. Anfang September verstarb der mexikanische Maler und Bildhauer Francisco Toledo. Wir würdigen sein künstlerisches Schaffen und politisches Engagement. Nicht nur in Brasilien geben Wähler*innen ihre Stimme den Faschisten. Auch bei den Landt...
Kommunale Oberstufen – Alternative zum staatlichen Bildungssystem
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Das Leben auf dem Land erscheint jungen Mexikaner*innen zunehmend unattraktiv. Viele von ihnen wollen ihre Dörfer verlassen, um in der Stadt oder den USA ihr Glück zu suchen. Jungen Menschen eine Perspektive in ihrem Heimatort aufzuzeigen, haben sich die Kommunalen Oberstufen, eine selbstorganisierte Alternative zu staatlichen weiterführenden Schulen, zur Aufgabe gemacht.
Gentech-Verbot wieder aufgehoben
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(Oaxaca, 14. August 2019, La Minuta).- Der Oberste Gerichtshof von Mexiko hat ein Dekret des Bundesstaates Yucatán für ungültig erklärt, das den Anbau von gentechnisch veränderten Organismen (GVO) verbietet. Mit einer Mehrheit von neun Stimmen befand das Gericht, dass dieses bundesstaatliche Dekret dem nationalen Gesetz der Biosicherheit von GVO (Ley de Bioseguridad de Organismos Genéticamente Modificados) unterliege. Das Dekret 418/2016 wurde nach Protesten indigener Bienen...
Indigene beklagen Morddrohungen von FARC-Abspaltungen
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(Bogotá, 9. Juli 2019, servindi).- Die Koordinator*innen der sogenannten Indigenen Garde (Guardia Indígena) im Norden des kolumbianischen Bundesstaats Cauca machten am 8. Juli Morddrohungen gegen sie von einer abgespaltenen Gruppe der demobilisierten FARC öffentlich. Offenbar erhielt die Indigene Garde die Drohungen, weil sie zusammen mit den öffentlichen Streitkräften Maßnahmen ergriffen hatte, um das Vorgehen der bewaffneten Gruppe in ihrem Gebiet zu verhindern. „Ihr Ein...