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Consultório de Rua – Straßensprechstunde Mehr als eine Million Menschen rauchen in Brasilien regelmäßig Crack. Die Regierenden begegnen den Konsumierenden mit Repression und Zwangsentzug. Nur selten werden alternative Wege erprobt, so wie in Manguinhos, einem Stadtteil im Norden Rio de Janeiros. Dort kümmert sich sich die Initiative Consultório de Rua (auf Deutsch: Straßensprechstunde) seit mehr als sechs Jahren um die stigmatisierten Bewohner*innen der Crackolândias.
Sechster Marsch für Barrierefreiheit und Inklusion von Menschen mit Behinderungen (Montevideo, 01. Dezember 2017, la diaria).- “Barrieren einreißen - Rechte umsetzen” war die Parole des sechsten Marsches für Barrierefreiheit und Inklusion, der am Nachmittag des 1. Dezember 2017 an der Universität der Republik begann und den Weg über die Avenida 18 de Julio nahm, bis hin zu den Esplanaden des Rathauses von Montevideo, dem Sitz der Stadtregierung. Hier wurde eine Erklärung verlesen und die Veranstaltung anschließend mit Musik beendet. Gesetze gibt es – do...
Abtreibungsverbot, Schwulenheilung, Kunstzensur – Rechtsruck führt Brasilien tief in die Vergangenheit Von Andreas Behn, Rio de Janeiro (Rio de Janeiro, 26. Oktober 2017, npl).- „Nein, die Mehrheit der Menschen in Rio de Janeiro will diese Ausstellung hier nicht haben!“ Bürgermeister Marcelo Crivella scheint genau zu wissen, was die rund sechs Millionen Bewohner*innen seiner Stadt denken. Zensur sei es nicht, behauptet Crivella, der vor seiner Wahl ins Rathaus als Bischof der evangelikalen Universal-Kirche predigte. Anfang Oktober legte er einen Werbespot auf, in dem er...
Kerzen für Joane Florivil – junge Haitianerin in Polizeigewalt verstorben   (Caracas, 03. Oktober 2017, telesur).- Am 30. August hatte man Joane Florivil beschuldigt, ihre Tochter ausgesetzt zu haben. Obwohl Frau Florivil und ihr Ehemann die Anschuldigung zurückwiesen, wurde die junge Frau verhaftet und starb kurze Zeit später unter bislang ungeklärten Umständen durch Schläge auf den Kopf. Zahlreiche Kerzen wurden am zweiten Oktober im Rahmen einer Trauerfeier zum Gedenken an die Haitianerin Joane Florivil auf der Plaza de Armas in der ...
Eiszeit – 10.000 Soldaten und Sicherheitskräfte sollen Rio de Janeiro sicherer machen (Montevideo, 29. Juli 2017, la diaria-poonal).- Präsident Michel Temer hat 8.500 Soldaten sowie 1.500 weitere Sicherheitskräfte nach Rio de Janeiro beordern lassen, um die Sicherheit in diesem Bundesstaat zu erhöhen. Seit dem 28. Juli gibt es zudem Kontrollposten an den Zugangsstraßen zur Stadt Rio de Janeiro und auf wichtigen Verkehrsadern. Das entsprechende Dekret zu dieser Maßnahme trägt die Unterschriften von Justizminister Torquato Jardim, Verteidigungsminister Raul Jung...

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