Brasilien

Dem Rio São Francisco wird das Wasser abgegraben


Die brasilianische Regierung führt im Nordosten des Landes, an einem der größten Flüsse, dem Rio São Francisco, ein riesiges Umleitungsprojekt durch. Es geht um die sozialen und ökologischen Folgen des Projektes. Ihr hört Stimmen von Flussanwohnern, die nach dem Bau des Verbindungkanals im Bundesstaat Ceará, den Zugang zu Wasser verloren haben.

CC BY-SA 4.0 Dem Rio São Francisco wird das Wasser abgegraben von Nachrichtenpool Lateinamerika ist lizenziert unter Creative Commons Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 international.

Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Das könnte dich auch interessieren

Broschüre: Land, Kultur, Autonomie- Die indigene Bewegung im Cauca
24
„Land, Kultur, Autonomie, die indigene Bewegung im Cauca“ so heisst die im Januar 2019 vom Kollektiv Zwischenzeit herausgegebene Broschüre zu Kolumbien. In 22 Artikeln wird die emanzipatorische Bewegung der indigenen Gemeinschaften im Cauca im Südwesten Kolumbiens so eindringlich dargestellt, dass ich als Leser*in selbst das Gefühl habe vor Ort zu sein. In vielen Interviews kommen Sprecher*innen der indigenen Gemeinden zu Wort, über die Kämpfe gegen die Multis, die Rolle der ...
Garantiepreise und offener Markt
101
(Mexiko-Stadt, 31. Januar 2019, la jornada).- In Mexiko markieren die neuen Garantiepreise für Mais, Bohnen, Reis und Weichweizen einen Wendepunkt nach 30 Jahren neoliberaler Reformen im Landbau. Zwischen 1989 und 1994 wurden die Garantiepreise abgeschafft, um das Terrain für den Nordamerikanischen Freihandelsvertrag NAFTA zu bereiten. Die Landwirt*innen, die ihre Ernten der staatlichen Aufkaufeinrichtung Conasupo zu festen Preisen übergaben, sahen sich dieser Möglichkeit von...
onda-info 452
80
Hallo und Willkommen zum onda-info 452! Unser knallvolles Infomagazin startet jetzt mit einer Nachricht aus Brasilien von der erneuten, verheerenden Schlammlawine in Minas Gerais. Schon im November 2015 begrub eine gewaltige Schlammlawine in Brasilien mehrere Dörfer unter sich. Damals brach das Klärbecken einer Eisenmine, ebenfalls im Bundesstaat Minas Gerais. Einen ausführlichen Beitrag dazu findet ihr in unserem Archiv Fokus Menschenrechte 2016. Das onda-info geht wei...
Mexikanische Regierung entschuldigt sich bei Lydia Cacho
157
(Oaxaca-Stadt, 16. Januar 2019, npl).- Am 10. Januar dieses Jahres erkannte der mexikanische Staat offiziell seine Verantwortung für die Entführung und Misshandlung der Journalistin Lydia Cacho an. In einer Zeremonie im Innenministerium in Mexiko-Stadt bat die mexikanische Regierung die international bekannte Journalistin um Entschuldigung. Die Entschuldigung erfolgte knapp sechs Monate nachdem Ende Juli 2018 die UN-Menschenrechtskommission Mexiko aufgefordert hatte, eine unp...
Vor 90 Jahren: Massaker an den Arbeiter*innen der Bananenplantagen
191
(Medellín, 5. Dezember 2018, colombia informa).- Am 5. und 6. Dezember 1928 erschoss das kolumbianische Militär tausende Frauen, Männer und Kinder in der Gemeinde Ciénaga im nordkolumbianischen Bundesstaat Magdalena. Bekannt wurden die Morde als das „masacre de las bananeras“ (zu dt.: Massaker an den Arbeiter*innen der Bananenplantagen). Die Soldaten mordeten im Interesse des US-amerikanischen Unternehmens United Fruit Company. Der Bundesstaat Magdalena an der Karibikküste...