Mexiko

Chiapas: Repression gegen MenschenrechtlerInnen


Mit dem Auftauchen der sympathischen indigenen Guerillatruppe EZLN wurde der südmexikanische Bundesstaat Chiapas schlagartig weltberühmt. Um die EZLN ist es inzwischen ruhig geworden und Chiapas ist inzwischen dank seiner sagenhaften Naturschönheiten ein beliebtes Reiseziel für Rucksack- und Pauschaltourist*innen geworden.

 

Doch trotz der vermeintlichen Ruhe wird in Chiapas weiter gekämpft. Der Staat und internationale Konzerne ringen um Einfluss und Bodenschätze. Ihnen gegenüber stehen Indigene Bauern und Bäuerinnen, soziale Organisationen, Umweltschutzgruppen und Teile der katholischen Kirche. Seit Mitte vergangenen Jahres sehen sie sich einer gefährlichen Repressionskampagne ausgesetzt, die bereits erste Todesopfer gefordert hat.

siehe auch poonal 901

CC BY-SA 4.0 Chiapas: Repression gegen MenschenrechtlerInnen von Nachrichtenpool Lateinamerika ist lizenziert unter Creative Commons Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 international.


Das könnte dich auch interessieren

Morena und die Zapatisten – Ein Schattentheater (Lima, 25. Juli 2018, Servindi).- Mitte Juli bot sich Alejandro Solalinde, Priester und Sympathisant der Morena-Partei, als Vermittler zwischen dem zukünftigen Präsidenten Andrés Manuel López Obrador und der Zapatistischen Befreiungsarmee EZLN an. Solalinde sagte, er hätte der Führung der Rebellen einen Brief des zukünftigen Präsidenten überbracht, in dem dieser einen konstruktiven Dialog vorschlug, um die Meinungsverschiedenheiten zu überwinden und gemeinsam zum Wohle Mexiko...
Vermisste europäische Radler tot aufgefunden (Mexiko-Stadt, 5. Mai 2018, prensa latina).- Die Leiche des deutschen Radfahrers Holger Franz Hagenbusch wurde im Bundesstaat Chiapas im Süden Mexikos gefunden, teilten die Behörden mit. Hagenbusch war vor über zwei Wochen von seinem Bruder als vermisst gemeldet worden. Er wurde in derselben Schlucht gefunden, in der zuvor bereits die Leiche des polnischen Radfahrers Krzysztof Chmielewski entdeckt worden war. Beide waren zusammen auf der Straße von San Cristóbal de las Cas...
Indigene Gemeinden in Chiapas unter Beschuss (Berlin/Mexiko-Stadt, 3. Mai 2018, desinformémonos/la jornada/poonal).- Im Landkreis Aldama im südmexikanischen Bundesstaat Chiapas, in der Nähe des zapatistischen Regierungszentrums Oventic, schwelt seit Februar ein Konflikt um Einfluss und Land, bei dem vermehrt auch hochkalibrige Schusswaffen eingesetzt werden: Bisher wurden drei Menschen erschossen und hunderte vertrieben. Seit dem 15. April befinden sich mehrere Gemeinden in Aldama praktisch täglich unter Beschuss, wie d...
Bericht vom Zapatistinnentreffen in Chiapas Politik, Sport und Kultur standen im Mittelpunkt des dreitägigen “Ersten Internationalen Politischen, Sportlichen und Kulturellen Treffens für Frauen, die kämpfen”, das vom 8. bis zum 10. März 2018 im Süden Mexikos stattfand. Die Zapatistas hatten Frauen aus aller Welt zu dem Treffen in dem selbstverwalteten Bezirk Morelia in den Bergen von Chiapas eingeladen. Ihre Motivation: sie wollten der ersten indigenen Präsidentschaftskandidatin Mexikos, Marichuy, ordentlich Anschub le...
Mehr als 5000 Teilnehmerinnen beim zapatistischen Frauentreffen (Morelia, 13. März 2018, Cimacnoticias).- Sport, Kultur und Debatten standen im Mittelpunkt des dreitägigen Treffens, zu dem die Zapatistinnen vom 8. bis 10. März 2018 Besucherinnen aus aller Welt in ihr autonomes Territorium in den Bergen von Chiapas eingeladen hatten. Der Erfolg war überwältigend: es kamen rund 5000 Frauen, mehr als zehn Mal so viele, wie sich angemeldet hatten. Deswegen mussten zahlreiche Frauen auf Bühnen, in Seminarräumen und im Gras schlafen. Insgesamt ...

Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.