Chile Lateinamerika

Bericht Radioforum vom 27.11.2009


Aller Anfang ist schwer – das hatten wir schon bei unserem letzten Radioforum vor zwei Jahren festgestellt. Trotzdem haben wir erneut ein Radioforum organisiert, diemal mit radio Tierra aus Chile. Auch diesmal dauerte es über eine halbe Stunde, bis wir endlich beginnen konnten. Auch den übersteuerten Stream bekamen wir erst nach einer Weile in den Griff. Für alle, die nicht zuhören konnten oder nach einer halben Stunde entnervt aufgegeben haben, hier eine Zusammenfassung.

Und darum gings:
Es ist in den letzten Wochen sehr viel über den Klimaschutz und die anstehenden Verhandlungen in Kopenhagen diskutiert worden. Viele NGOs erhoffen sich immer noch viel von den Verhandlungen.

Aber was ist eigentlich die Verbindung von Klimawandel und den Nord- Süd Beziehungen? In den Entwicklungsländern leben viele Menschen von Lansdwirtschaft. Diese sind besonders stark vom Klimawandel betroffen, der wiederum zum größen Teil von den Industrieländern verursacht wird. Dazu interessiert uns die Position aus Chile. Wird Klimawandel zu einer Gerechtigkeitsfrage zwischen Nord und Süd? Wie sieht es aus mit Forderungen nach finanziellen Mitteln für Entwicklungsländer?

Um diese Fragen zu erörtern, wurden folgende Referent*innen eingeladen: Willi vom Anti-Atom-Forum, Maja von der Bundeskoordination Internationalismus

und auf chilenischer Seite: Eduardo Giesen von der CODEFF, Daniela Alvarez von der Agrupación Nacional Jovenes Tehuelches und der Buchautor Javier Karmin von der Bürgerinitiative gegen die Goldmine in Pascua Lama.

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