Muralismo

(deutsch Muralismus) Methode der Wandbildgestaltung, die Anfang des 20. Jahrhunderts in Mexiko entstanden ist und sich von dort auch in andere Teile der Welt ausgebreitet hat. Großflächige Wandbilder im öffentlichen Raum verweisen auf gesellschaftliche Missstände. Die Funktion eines Murals geht über die dekorative Funktion eines Wandbildes hinaus. Ortsungebundene, gemeinschaftliche kulturelle Bildungsprozesse und das Vermitteln gesellschaftskritischer Denk- und Handlungsweisen stehen beim Muralismo im Vordergrund. Beispiele für Murals mit lateinamerikanischem Bezug in Berlin sind „Nicaraguanisches Dorf – Monimbo 1978“ von Manuel Garcia Moia in Lichtenberg (1985) oder „Vos tenés la bala, nosotras la palabra“ von Fonso, La Negra und Soma im Prenzlauer Berg (2019).

CC BY-SA 4.0 Muralismo von Nachrichtenpool Lateinamerika ist lizenziert unter Creative Commons Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 international.

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