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Schmutzkampagne gegen die GIEI Von Luis Hernández Navarro (Mexiko-Stadt, 15. März 2016, La Jornada).- Die Schmutzkampagne gegen die Interdisziplinäre Gruppe Unabhängiger Expert*innen (GIEI) ist wie ein Kriminalroman, nur verkehrt herum. In den klassischen Werken des Genres findet ein Detektiv ein Verbrechen vor und muss den Täter ermitteln. Im „schmutzigen Krieg“ gegen die GIEI dagegen ist es umgekehrt. In diesem Krimi wurden zuerst die Verbrecher*innen ausgemacht und danach versucht, ihnen eine Tat...
Bruch zwischen CIDH-Expert*innenkommission und mexikanischer Regierung Von Gerd Goertz (Mexiko-Stadt, 11. April 2016, npl).- Die Form wird noch halbwegs gewahrt. Doch knapp zwei Wochen, bevor die fünfköpfige Interdisziplinäre Gruppe Unabhängiger Expert*innen (GIEI) der Interamerikanischen Menschenrechtskommission (CIDH) am 24. April ihren mit Spannung erwarteten zweiten Bericht über die 43 verschwundenen Lehramtsstudenten von der Landuniversität Ayotzinapa im Bundesstaat Guerrero vorstellen wird, ist ihr Verhältnis zur mexikanischen Regie...
Ayotzinapa: Forensiker demontieren „historische Wahrheit“ (Oaxaca, 9. Februar 2016, educa/la jornada/poonal).- Das Team Argentinischer Forensiker*innen EAAF (Equipo Argentino de Antropología Forense) hat keinen biologischen und physischen Nachweis gefunden, aus dem sich schließen ließe, dass die 43 in der Stadt Iguala verschwundenen Studenten aus Ayotzinapa auf einer Müllkippe verbrannt wurden. Genau dies hatten jedoch Regierung und Generalstaatsanwaltschaft behauptet. In ihrem am Dienstag, 9. Februar vorgestellten Bericht erklärte ...
onda-info 403 Hallo und willkommen zum onda-info 403! Nach Nachrichten aus Mexiko und Guatemala steht in den Beiträgen vor allem Zentralamerika auf dem Zettel. Zunächst geht’s nach Nicaragua. Die Wirtschaftsentwicklung unter dem neuen Dauerpräsidenten Ortega ist positiv, die Kriminalität gering. Dafür spielen Pressefreiheit und die Achtung der Menschenrechte im System Ortega eine untergeordnete Rolle. Für den zweiten Beitrag haben wir die afro-indigenen Garífuna in Honduras besucht. Sie so...
Honduras: Immer mehr LGBTI-Personen müssen fliehen Bereits im Sommer letzten Jahres interviewte onda die honduranische Transaktivistin Frenesys Sahory Reyes. Als Koordinatorin der Transfrauengruppe Munecas de Arcoiris, zu Deutsch die Puppen des Regenbogens, war sie zu Besuch in Deutschland. Auf ihrer Rundreise berichtete Frenesys über die Situation von LGBTI-Personen in Honduras und insbesondere von Trans*menschen. Während ihres Aufenthalts wurde klar, dass es nach Honduras für sie kein zurück gab. Zu viele ihrer Mitstreiter_...

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