Argentinien

Sachamanta – Landrechte und Freies Radio in Argentinien


Film + anschl. Gespräch mit der Regisseurin Viviana Uriona

Plakat Moviemento final klein

Montag, 22. Oktober um 19 Uhr

Kino Moviemento

Kottbusser Damm 22, 10967 Berlin

(Spanisch mit dt. UT., 50 min., Arg/De, 2012)

Der Norden Argentiniens im Jahre 2000: Auf einem Kongress beschließen die im Movimiento Campesino Santiago del Estero (MoCaSe-Via Campesina) organisierten bäuerlichen und indigenen Gemeinschaften etwas bis dahin Unerhörtes. Sie werden eigene Radiostationen aufbauen und betreiben. Sie wollen nicht länger hinnehmen, dass die Massenmedien ihre Lebenssituation entweder ignorieren oder verfälschen…

 

Die Medienaktivistin, Politologin und Filmemacherin Viviana Uriona wurde 1973 in Argentinien geboren und lebt seit 15 Jahren in Deutschland. Mitte der 1990er Jahre war sie aktiv im Filmclub 813 in Köln, zuletzt erarbeitete sie zahlreiche Radiofeatures. Ihre Doktorarbeit über „Freie argentinische Radios als gegenhegemoniales Projekt“ soll auch in Deutschland die Debatte um das Menschenrecht auf Kommunikation fördern.

Mehr Informationen und weitere Kinotermine unter: http://kameradisten.de/kameradistinnen/

Veranstalter: Nachrichtenpool Lateinamerika e.V. und Moviemento Kino Berlin

ondainfo logo

 

im onda-info 291 // Ankündigung zu einem vielversprechenden Film: „Sachamanta: Community Radios in Argentinien“

 

Die Veranstaltung ist Teil unseres Themenschwerpunkts:

banner teilhabe-2012

 

 

 

 

Das dramaturgische Konzept von „Sachamanta“ erarbeitete sie gemeinsam mit Karen Francia und Nora Wetzel, die den Film auch geschnitten hat und wie Viviana Uriona Mitglied der Kameradistinnen ist, einer freien Assoziation für Dokumentarfilm und Dokumentarfotografie mit einem kritischen Bewusstsein für Politik und Gesellschaft.

CC BY-SA 4.0 Sachamanta – Landrechte und Freies Radio in Argentinien von Nachrichtenpool Lateinamerika ist lizenziert unter Creative Commons Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 international.

Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Das könnte dich auch interessieren

Hinhörer: SDG 2 Kein Hunger
23
Onda „Hinhörer“: Nachhaltige Entwicklungsziele in wenigen Minuten auf den Punkt gebracht. Argumente, Infos und Straßenumfragen aus Deutschland und Lateinamerika. Heute: Kein Hunger
onda-info 461
111
Hallo und willkommen zum onda-info 461! Diesmal gibt es ein Spezial und unsere Sendung dreht sich heute um Argentinien. Am 1. August 2017 starb der argentinische Aktivist Santiago Maldonado nach einem Polizeieinsatz. Die ungeklärten Umstände seines Todes brachten 300.000 Menschen auf die Straße und setzten die Regierung unter Druck. Jetzt konnten wir mit seinem Bruder Sergio sprechen, als dieser in Berlin zu Gast war. Argentinien ist weltberühmt für sein Rindfleisch. De...
Wenn die Kuh kein Gras mehr frisst. Industrielle Fleischproduktion in Argentinien
200
Argentinien ist weltberühmt für sein Rindfleisch. Und wegen seiner großen Fläche wird dem südamerikanischen Land nachgesagt, dass die Kühe dort ein glückliches Leben hätten. Wer kennt sie nicht, die Bilder von weidenden Herden in der argentinischen Pampa? Doch ist dieses Bild heute überhaupt noch aktuell? Christian Rollmann hat sich für onda auf die Suche nach den Pampa-Rindern gemacht und überprüft, inwieweit der Mythos dem Abgleich mit der Realität standhält. Die Radioreih...
Hinhörer: SDG 2 Kein Hunger
77
Onda „Hinhörer“: Nachhaltige Entwicklungsziele in wenigen Minuten auf den Punkt gebracht. Argumente, Infos und Straßenumfragen aus Deutschland und Lateinamerika. Heute: Ernährung sichern
Don Leo will kein Narco sein
120
Don Leo, wie er liebevoll im Dorf Buenavista in der Kaffeeregion Kolumbiens genannt wird, hat viel zu erzählen. Wie er in den Wirren des bewaffneten Konflikts zunächst Kaffee-, dann Koka- und dann wieder Kaffeebauer wurde. Seine Geschichte. „Ich bin im Jahr 1953 in der Region Chocó geboren. Als Kind ging ich nur für ein paar Monate in die Schule, gerade genug, um Lesen und Schreiben zu lernen. Mit neun Jahren sandte mich meine Familie auf eine Kaffeefarm. Die Besitzer der ...