Autor*in: Natasha Pitts


el salvador maras. Foto: Adital
El Salvador

Mordrate sinkt, Gewalt hält an

von Natasha Pitts (Fortaleza, 16. September 2014, adital).- Nach zweijähriger Recherche veröffentlichte das Universitätsinstitut für Öffentliche Meinung Iudop (Instituto Universitario de Opinión Pública) in El Salvador den Bericht “Zur Lage der Sicherheit und Gerechtigkeit 2009-2014: Zwischen Hoffnung auf Wandel, einer harten militärischen Hand und Waffenstillstand zwischen den Banden”. Das Hauptziel des Dokuments ist es, zu einer kritischen Analyse der Sicherheitspolitik und Strategie der Regierung des Präsidenten Mauricio Funes beizutragen, sowie der neuen salvadorianischen Regierung Empfehlungen nahe zu legen. […]


Der inhaftierte Aktivist Ángel Amílcar Colón Quevedo. Foto: Adital
Mexiko

Freilassung von Aktivist und Ende der Folter gefordert

von Natasha Pitts (Fortaleza, 23. Juli 2014, adital).- Das Zentrum für Prävention, Behandlung und Rehabilitation von Folteropfern und deren Familienangehörigen CPTRT (Centro de Prevención, Tratamiento y Rehabilitación de Víctimas de Tortura y sus Familiares) wendet sich erneut an die Öffentlichkeit, um die Freilassung von Ángel Amílcar Colón Quevedo zu fordern, sowie die entwürdigenden Umstände anzuprangern, denen der Aktivist aus Honduras ausgesetzt ist. […]


kolumbien tayrona. Foto: adital
Kolumbien

Die dunkle Seite des Ökotourismus

von Natasha Pitts (Fortaleza, 10. Juli 2014, adital).- Im Jahr 2004 begann Kolumbiens Regierung, die Privatinitiative im Ökotourismus zu fördern, um mit deren Unterstützung eine nachhaltige Entwicklung in verschiedenen Regionen des Landes in die Wege zu leiten. Heute, zehn Jahre später, ist von einem Nutzen nichts zu erkennen, vielmehr wurden Schäden verursacht. Die Organisation „Red Territorios Visibles“ prangert an, dass in mehreren Fällen die örtliche Bevölkerung Landrechte verloren hat. Kolumbiens Regierung müsse die Betroffenen entschädigen. […]


Ein Schritt auf dem Weg zum Frieden: Die FARC lassen den Journalisten Romeo Langlois am 30. 5. 2012 frei. Foto: Flickr/Globovision (CC BY-NC 2.0)
Kolumbien

FARC und Regierung unterzeichnen Abkommen über Friedensgespräche

von Natasha Pitts (Fortaleza, 30. August 2012, adital).- Am Montag, den 27.August, gaben die Revolutionären Streitkräfte Kolumbiens FARC (Fuerzas Armadas Revolucionarias de Colombia) und die kolumbianische Regierung unter Präsident Juan Manuel Santos die Unterzeichnung eines Abkommens über die Aufnahme von Friedensgesprächen bekannt, die dem bewaffneten Konflikt, unter dem das Land seit fast 50 Jahren leidet, ein Ende setzen sollen. […]


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Haiti

500.000 Kinder gehen nicht zur Schule

von Natasha Pitts (Fortaleza, 08. Juni 2012, adital-poonal).- In Haiti gehen rund 500.000 Kinder im schulpflichtigen Alter gehen nicht zur Schule. Dies wurde bei dem international besetzten Seminar „Das Menschenrecht auf Bildung in Haiti: Herausforderungen und Horizonte“ thematisiert. Das Seminar fand Anfang Juni in der haitianischen Hauptstadt Port-au-Prince statt.   […]


Quelle: ANSESGOB, CC BY-SA 2.0, Flickr
Paraguay

CEPAL veröffentlicht Daten zur Gewalt gegen Frauen in Paraguay

von Natasha Pitts (Fortaleza, 23. Mai 2012, adital-poonal).- Die Wirtschaftskommission für Lateinamerika und die Karibik CEPAL (Comisión Económica para América Latina y el Caribe) veröffentlichte vergangenen Mai die Broschüre „Si no se cuenta, no cuenta – Información sobre la violencia contra las mujeres“ (1), zu Deutsch etwa: „Was nicht erzählt wird, zählt nicht – Information über die Gewalt gegen Frauen“. […]


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El Salvador

Zahl grausamer Frauenmorde steigt

von Natasha Pitts(Fortaleza, 03. Februar 2011, adital).- Die Bekämpfung und Verringerung der Frauenmorde ist zu einer großen Herausforderung für die Länder Zentralamerikas geworden. Unter diesen befindet sich auch El Salvador, wo täglich mindestens eine Frau einer, von einem Mann ausgeübten, Gewalttat zum Opfer fällt. Daten, die im Landesbericht des Instituts zur Förderung der Frau ISDEMU (Instituto para el Desarrollo de la Mujer) aufgeführt sind bestätigen, dass diese Verbrechen aus Hass weiter ansteigen. […]


Brasilien

Amnesty International: Kampagne für Guaraní-Kaiowá wegen bewaffnetem Landkonflikt

von Natasha Pitts(Fortaleza, 21. September 2010, adital).- Die Guaraní-Kaiowá aus der Gemeinde Y’poí im brasilianischen Bundesstaat Mato Grosso do Sul sind auf ihr Land zurückgekehrt, nachdem die Demarkierung seit fast einem Monat nicht vorangekommen war. Das Land der Gemeinde Y’poí beanspruchen auch Großgrundbesitzer*innen für sich, die den Ort mit bewaffneten Söldnern weitestgehend abgeriegelt haben. Amnesty International hat aus diesem Grund dazu aufgerufen, bis zum 22. Oktober Protestschreiben an den brasilianischen Justizminister sowie den Sonderbeauftragten für Menschenrechte zu richten. […]


Panama

Präsident Martinelli, „Schlächter von Changuinola“

von Natasha Pitts(Fortaleza, 09. Juli 2010, adital).- Der Generalsekretär des mittelamerikanischen Gewerkschaftsbundes CSA (Confederación de trabajadores/as de las Américas), Víctor Báez, bezeichnet den amtierenden Präsidenten Panamas, Ricardo Martinelli, als “Schlächter von Changuinola”. Diese Bezeichnung bezieht sich auf das harte Vorgehen der Polizei am 8. Juli gegen Landarbeiter*innen und Gewerkschafter*innen in der Region Changuinola, die für die Abschaffung des umstrittenen Gesetzes 30 demonstrierten. Dabei starben nach Angaben von Gewerkschaften und regionalen sozialen Organisationen elf Personen, ca. 200 wurden verletzt. Viele Demonstrant*innen waren demnach willkürlichen Verhaftungen und der Verfolgung durch die Polizei ausgesetzt; zudem wurde ein Ausnahmezustand verhängt. […]


Costa Rica

Verbände lehnen Präsenz von US-Truppen ab

von Natasha Pitts(Fortaleza, 05. Juli 2010, adital).- Mit 31 zu 8 Stimmen beschlossen die Mitglieder des Parlaments von Costa Rica am Freitag, dem 2. Juli den Zugang von 7.000 US-amerikanischen Soldaten und 48 Kriegsschiffen ins Land. Diese werden in den kommenden sechs Monaten eintreffen und sich bis Dezember im Pazifik und in der Karibik aufhalten. Nach Angaben der costa-ricanischen Regierung bestehe das Ziel des Militäreinsatzes in der Bekämpfung des Drogenhandels. Bei vielen sozialen Verbänden rief dieses Votum Unmut und Ablehnung hervor; sie befürchten eine Aufgabe der nationalen Souveränität. […]


Lateinamerika

ALBA-Gipfel: Abkommen mit indigenen und afrikanischstämmigen Gemeinden

von Natasha Pitts(Fortaleza, 28. Juni 2010, adital).- Am 25. Juni ging im ecuadorianischen Otavalo das zehnte Gipfeltreffen der Bolivarianischen Allianz für die Völker unseres Amerika ALBA (Alianza Bolivariana de los Pueblos de Nuestra América) zuende. An dem Treffen nahmen führende Vertreter*innen der indigenen und afrikanischstämmigen Gemeinden teil. Ziel des Gipfels war es, den internationalen Dialog über Themen wie Interkulturalität, Plurinationalismus, gerechten Handel, Diskriminierung und Klimawandel in Gang zu bringen. […]


Brasilien

Belo Monte: Kampf gegen Wasserkraftwerk geht weiter

von Natasha Pitts(Fortaleza, 19. April 2010, adital).- Trotz starker Mobilmachung, dem Einlegen von Rechtsmitteln und vielen Kampagnen wurde am 20. April in Brasilia eine Auktion durchgeführt, bei der entschieden wurde, welche Firma den Zuschlag für den Bau des Wasserkraftwerks von Belo Monte erhält. Das Werk soll in der Region des Flusses Xingu, im brasilianischen Bundesstaat Pará im Norden des Landes errichtet werden. Die Aktionen gegen das Projekt werden jedoch fortgesetzt. Etwa 150 Indígenas besetzten am 20. April das Gelände, auf dem das Werk gebaut werden soll. […]


Guatemala

Mehrere Tote bei Konflikten um Stromprivatisierung

von Natasha Pitts(Fortaleza, 24. März 2010, adital).- Im Rahmen der Konflikte rund um die unzureichende Stromversorgung der Bevölkerung durch das spanische Unternehmen Unión Fenosa ist es bisher zu zahlreichen Todesfällen in Guatemala gekommen. Am 22. März wurden fünf Personen in den Landkreisen von Ocós und San Pablo im Departement von San Marcos umgebracht. Innerhalb von weniger als drei Monaten hat der Kampf gegen die Privatisierung der Energieversorgung in San Marcos bereits sieben Menschenleben gefordert. […]


Haiti

„Militarisierung der sogenannten humanitären Hilfe zerstört das Land noch weiter“

von Natasha Pitts(Fortaleza, 08. Februar 2010, adital).- Unter dem Vorwand der Hilfe für Haiti in der Zeit nimmt die Militarisierung der humanitären Hilfe zu. Obwohl die dringendsten Bedürfnisse der betroffenen Bevölkerung nach dem Erdbeben vom 12. Januar Wasser, Essen, Kleidung und Medikamente sind, haben US-amerikanische und brasilianische Truppen das Territorium bis auf Weiteres besetzt. […]


Brasilien

Indigene von traditionellem Land geräumt und Dorf angezündet

von Natasha Pitts(Fortaleza, 15. September 2009, adital).- Aufgrund der Entscheidung des Regionalen Bundesgerichts der Dritten Region (TRF3) mußten 36 Familien der Guaraní-Kaiowá am elften September ihr Gebiet in dem Dorf Laranjeira Ñanderu (Bundesstaat Mato Grosso do Sul) räumen. Die Indigenen hatten das in der Gemeinde Río Brilhante liegende Gebiet vor fast zwei Jahren besetzt und auf die rechtliche Absicherung der Ländereien gewartet, die ihrer Meinung nach traditionell den Guaraní gehören. Das Land war ihnen zunächst auch vom Bundesgericht der Kreisstadt Dourados zugesprochen worden. […]