Monatliche Archive: Februar 2017


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Brasilien Guatemala Honduras Mexiko

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Am vergangenen Samstag, den 25. Februar, mussten Aktivistinnen von Women on Waves, die für das Recht auf sichere Abtreibung eintreten, einen Hafen in Guatemala verlassen. Ihr hört dazu einen kurzen Beitrag. Vor einem Jahr, am 3. März 2016, wurde in Honduras die Umweltaktivistin Berta Cáceres ermordet – wir kündigen die Veranstaltung an und erinnern an diese mutige Frau. Auch für unseren nächsten Beitrag bleiben wir  […]


drei indigene Frauen
Mexiko

Generalstaatsanwaltschaft entschuldigt sich bei indigenen Frauen

Späte Wiedergutmachung wurde drei indigenen Frauen für ein ihnen durch den mexikanischen Staat zugefügte Unrecht zuteil. Ende Februar entschuldigte sich die Generalstaatsanwaltschaft öffentlich dafür, sie aufgrund falscher Anschuldigungen angeklagt zu haben. Jacinta Francisco, Alberta Alcántara und Teresa González wurden im März 2006 für ein nie begangenes Verbrechen angeklagt und zu langjährigen Haftstrafen verurteilt. Die drei Frauen verbrachten mehr als drei Jahre im Gefängnis, bevor der Generalstaatsanwalt die Vorwürfe gegen sie im September 2009 endgültig fallen ließ. […]


schild
Mexiko
Fokus: Frauen und Queer / Mujeres y Queer

Ein Jahr Mexfem: Ziviler Einsatz gegen Feminizid im Bundesstaat Mexiko

(Mexiko-Stadt, 17. Februar 2017, cimacnoticias).- Vor einem Jahr haben Familienangehörige von Feminizid-Opfern und zivile Organisationen im Bundesstaat Mexiko (Estado de México) die erste Bürgerliche Beobachtungsstelle gegen geschlechtsspezifische Gewalt, Verschwindenlassen und Feminizid im Bundesstaat Mexiko (Observatorio Ciudadano en contra de la Violencia de Género, Desaparición y Feminicidio), kurz: Mexfem, gegründet. Hintergrund ist die institutionelle Leere und Ineffizienz des Justizsystems und Rechtsstaates, die den Bundesstaat Mexiko zum gefährlichsten Bundesstaat für Frauen machen. […]


Deutschland

Expreso de Medianoche con Darío Maldonado – Entrevista a Álvaro Rodriguez sobre los jóvenes Roma en Berlín

El tipo llega puntual. Impaciente, expectante, apurado. Profesor, investigador, antropólogo social, militante de la inclusión y el empoderamiento de los jóvenes Roma en la ciudad de Berlín. Qué más da que llegue oliendo a Parra, si es de la viña de Violeta? Tampoco nos molestó su actitud de Salvador de causas perdidas – eso que Allende llamaba utopía – y mucho menos su tarareo permanente y locuaz invocando a un tal Victor Jara. Llegó y es lo importante. Agradeciendo la participación de Inma Fernandez y de Raúl, más la categórica paciencia de Darius, aborda el tren Álvaro Rodriguez de Amaro Foro para compartirnos una compacta reseña sobre el pasado y presente de los Roma o Gitanos. Sus orígenes migratorios y los conflictos vigentes de inclusión en la ciudad de Berlín.  […]


Weltbank
Lateinamerika
Fokus: Gesundheit / Salud

Gewalt bleibt trotz Wirtschaftswachstums hoch

Alle 15 Minuten gibt es mindestens vier Mordopfer in Lateinamerika und der Karibik. Zwischen 2003 und 2011 galt diese Region als die gewaltsamste der Welt, mit 23,9 Ermordungen pro 100.000 Einwohner*innen. Während desselben Jahrzehnts erlebte die Region eine nie zuvor dagewesene Wirtschafts- und Sozialentwicklung; die extreme Armut sank um Durchschnitt auf 11, 5 Prozent, also auf weniger als die Hälfte.  […]


ermordete Aktivistinnen
Kolumbien
Fokus: Frauen und Queer / Mujeres y Queer

Ermordete Aktivistinnen: Frauen als militärische Zielscheibe

(Lima, 14. Februar 2017, servindi).- Fünf Aktivistinnen von sozialen Organisationen sind seit dem Inkrafttreten der Friedensverträge bereits ermordet worden. Die Nachricht von dem Portal ¡Pacifista! weist auf die enormen Herausforderungen hin, die der kolumbianischen Gesellschaft für einen wirklich dauerhaften Frieden für alle noch bevorstehen. Die erste Herausforderung besteht vielleicht darin, dass die Regierung den systematischen Charakter dieser Verbrechen anerkennt, die von paramilitärischen Gruppen ausgeführt werden und Frauen zur militärischen Zielscheibe machen. […]


Protest und Transparent
Deutschland Mexiko

Siemens will mehr in Mexiko investieren

Die Aussicht auf Gewinne in Mexiko ist offenbar wesentlich stabiler als die Befürchtung von Einbußen aufgrund von Aktionen der Trump-Regierung. Siemens-Vertreter*innen und der deutsche Botschafter in Mexiko, Viktor Elbling, versicherten dem mexikanischen Wirtschaftsminister Ildefonso Guajardo anlässlich der Unterschrift unter eine gemeinsame Absichtserklärung von Konzern und Minister über Investitionen, Mexiko sei „nicht alleine“. Obwohl bei dem Treffen der Name Trump nicht fiel, waren die Anspielungen deutlich. Siemens-Vorstandsvorsitzender Joe Kaeser erklärte, „wir sind Freunde und Partner“. Im Kontext der angekündigten US-Wirtschaftsmaßnahmen kritisierte er „Populismus, Protektionismus und Nationalismus“.  […]


Jugendliche
Kolumbien
Fokus: Erinnerung und Gerechtigkeit / Memoria y Justicia

Regierung muss Opfer der „falsos positivos“ entschädigen

(Caracas, 14. Februar 2017, telesur).- Am 14. Februar gab das kolumbianische Verfassungsgericht bekannt, dass die Regierung sich nicht ihrer Verantwortung gegenüber den außergerichtlichen Hinrichtungen, den sogenannten „falsos positivos“ entziehen kann. Das Gericht wies darauf hin, dass die „falsos positivos“ einen Verstoß gegen völkerrechtliche Verträge darstellen. Die Regierung sei den Angehörigen der Opfer verpflichtet, einen wirksamen Rechtsbehelf zu garantieren, um die verursachten moralischen und materiellen Schäden wiedergutzumachen. […]


NPLA 2.0

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Deutschland Ecuador Kuba Lateinamerika Mexiko

onda-info 401

Wir haben erstmal ein paar Nachrichten für euch: Zur Wasserprivatisierung in Nordmexiko, zu den anstehenden Wahlen in Ecuador und dem mexikanischen Telekommunikationsgesetz. Danach haben wir einen Beitrag aus unserer Radioreihe “Menschenrechte und Unternehmen” über ein Problem, das nicht auf Lateinamerika beschränkt ist: Pestizide. Zum Schutz der Anpflanzungen verseuchen sie Boden und Grundwasser. Auch deutsche Unternehmen wie Bayer und BASF gehören zu den weltweit führenden Pestizid-Herstellern. Doch auf juristischer und zivilgesellschaftlicher Ebene formiert sich Widerstand. […]


Mädchen verkauft Schmuck
Argentinien Chile Guatemala Honduras Kolumbien Mexiko Panama
Fokus: Migration und Flucht / Migración y Refugio

Kurznachrichten – Migrationsgesetz verschärft

Am 30. Januar hat der argentinische Präsident Mauricio Macri das Migrationsgesetz per Dringlichkeitsdekret verschärft (mit dem „decreto de necesidad y urgencia“ kann ein Gesetz ohne die Zustimmung des Kongresses verabschiedet werden, Anm. d. Ü.). Er setzte strengere Kontrollen durch, die die Einreise von vorbestraften Personen verhindern und die Abschiebung von Migrant*innen beschleunigen soll, die sich innerhalb des argentinischen Staatsgebiets strafbar gemacht haben. Diese Maßnahme wurde mit der Zunahme von Straftaten begründet, die angeblich von Ausländer*innen verübt würden. In dem Dekret wird angeführt, dass der Anteil an Migrant*innen in den letzten Jahren auf 21,3 Prozent aller Gefangenen gewachsen sei.  […]