Tägliche Archive: 11. November 2016


Lateinamerika

Arbeitsbedingungen auf dem Land müssen verbessert werden

In Lateinamerika arbeiten Über 50 Millionen Menschen im landwirtschaftlichem Sektor unter prekären Bedingungen.
Auf diese alarmierende Situation weist die Internationale Arbeiterorganisation ILO in ihrem am 13. Oktober veröffentlichten Bericht zu „Arbeiten auf dem Land im 21. Jahrhundert“ hin. Darin bekräftigt das ILO-Regionalbüro für Lateinamerika und die Karibik: „In Lateinamerika und der Karibik leben 20 Prozent der Arbeiter*innen auf dem Land. Sie gehören zu einem ländlichen Arbeitsmarkt, der sich durch prekäre Beschäftigungsbedingungen und geringen Lohn auszeichnet. Die Armutsrate ist doppelt so hoch als in den städtischen Zonen.“
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Mexiko

Guerrero: Das organisierte Verbrechen als bewaffneter Arm der Bergbauunternehmen

Im Gebirge von Guerrero, zwischen den Regionen Costa Grande und Tierra Caliente sind Dutzende von Dörfern und Ejido-Siedlungen verlassen oder befinden sich in der Gewalt des organisierten Verbrechens. Sie sind praktisch menschenleer, abgesehen von den Bewohner*innen, die akzeptierten oder gezwungen wurden, für die Kriminellen zu arbeiten. Manuel Olivares, Leiter des Regionalen Menschenrechtszentrums José María Morelos y Pavón (Centro Morelos) mit Sitz in der guerrensischen Stadt Chilapa beschreibt die Situation eindrücklich. Er weist die Verantwortung für diese Situation den Interessen sowohl der multinationalen als auch mexikanischen Bergbauunternehmen zu. Das organisierte Verbrechen agiert wie ihr paramilitärischer Arm. […]