Tägliche Archive: 1. Oktober 2015


Mitglieder der Verhandlungsdelegationen der Farc (links) und der Regierung in Havanna. Foto: Amerika21/pazfarc-ep.org
Kolumbien

Übergangsjustiz zwischen Kritik und Zuspruch

von Ani Dießelmann (Bogotá, 29. September 2015, amerika21.de).- Das am 23. September von der Regierung und der Guerillabewegung Revolutionäre Streitkräfte Kolumbiens (Farc) geschlossene Abkommen wird vielfach als „historischer Moment“ für das südamerikanische Land bezeichnet. Die Bewertungen fallen jedoch unterschiedlich aus. […]


Ein Schildkrötenei von der Playa Ostional. Foto: Flickr/Brandon Schabes (CC BY 2.0)
Argentinien Bolivien Chile Costa Rica Dominikanische Republik Haiti Lateinamerika Venezuela

Kurznachrichten

(Lima, 30. September 2015, noticias aliadas).- In Argentinien finden am 25. Oktober Wahlen statt. Mitte September veröffentlichte Meinungsumfragen sehen den Kandidaten der Regierungspartei FPV (Frente para la Victoria), Daniel Scioli, elf Prozentpunkte vor seinem Herausforderer Mauricio Macri von der oppositionellen Bewegung Cambiemos. Demnach gaben 41 Prozent der Befragten an, für Scioli wählen zu wollen; 30 Prozent würden für Macri stimmen. Sollte sich dieser Vorsprung auch am Wahltag bestätigen, würde Scioli bereits im ersten Wahlgang neuer argentinischer Präsident werden. Nach dem argentinischen Wahlrecht gibt es einen zweiten Wahlgang am 22. November, sofern kein Kandidat über 45 Prozent der gültigen Stimmen bekommt oder kein Kandidat über 40 Prozent kommt bei zehn Prozent Vorsprung vor dem Zweitplazierten. Außer dem Präsidenten und Vizepräsident*in werden auch 130 von 257 Abgeordneten neu gewählt, sowie 24 von 72 Senator*innen. […]


Peru, einer der jüngsten Konflikte. Foto: Servindi/peruenconflicto.blogspot.pe
Peru
Fokus: Menschenrechte 2015

Die 50 Todesopfer von Präsident Humala

von Jean Chicana (Lima, 01. Oktober 2015, servindi).- Es bleibt alarmierend, wie mangelhaft die Regierung des peruanischen Präsidenten Ollanta Humala handelt, wenn es darum geht, die sozialen Konflikte im Land zu verhindern, zu kontrollieren und zu lösen. Diese Ineffizienz lässt sich auch an der Zahl der Verstorbenen ablesen, die bei sozialen Konflikten in verschiedenen Landesteilen zu beklagen sind: Seit dem Beginn der Amtszeit Humalas am 28. Juli 2011 bis heute handelt es sich bereits um 50 zivile Todesopfer. Dazu zählen die letzten vier Opfer, die ihr Leben in Apurímac verloren haben, als sie gegen das Kupferabbauprojekt Las Bambas protestiert hatten. Auch hier steht eine Lösung der Forderungen der Zivilgesellschaft noch aus. […]