Tägliche Archive: 25. März 2015


guatemala agresion radio comunitaria. Foto: Pulsar
Guatemala

Bürgermeister schüchtert Radioaktivisten ein

von ACAN-EFE (Montevideo, 24. März 2015, comcosur/púlsar/poonal).- Gemeindejournalist*innen und Korrespondent*innen eines Gemeinderadios in Santa Eulalia in der guatemaltekischen Provinz Huehuetenango sind von Mitgliedern des Stadtrates eingeschüchtert und zum Teil angegriffen worden. Die Stadträte reagierten damit gewalttätig auf die geplante Wiedereröffnung des Senders Snuq’ Jolom Konob’. Bürgermeister Diego Marcos hatte den Sender am 20. Januar schließen lassen. […]


pressefreiheit. Foto: cerigua/animalpolitico
Mexiko

Fast täglich ein Journalist angegriffen

(Guatemala-Stadt, 24. März 2015, cerigua).- Irgendwo in Mexiko wird alle 26,7 Stunden ein Journalist oder eine Journalistin angegriffen; 2014 wurden 326 Angriffe auf Medienarbeiter*innen registriert, darunter waren 63 Frauen. Fünf Journalist*innen wurden offensichtlich im Zusammenhang mit ihrer Arbeit ermordet, stellt der jährliche Zensur-Bericht „Estado de Censura“ fest, der von der Organisation Artikel 19 ausgearbeitet wurde. […]


Domingo Ankuash während seiner Zeugenaussage vor der CIDH / Bildquelle: servindi
Ecuador

Geplanter Bergbau-Distrikt in der Cordillera de Cóndor bedeutet Todesurteil für das Volk der Shuar

(Lima, 25. März 2015, servindi).- Vertreter*innen des indigenen Volkes der Shuar haben am vergangenen 17. März vor der Interamerikanischen Kommission für Menschenrechte CIDH (Comisión Interamericana de Derechos Humanos) erklärt, dass der Plan, die Region Cordillera del Cóndor in einen riesigen Bergbau-Distrikt zu verwandeln, einem Todesurteil für das indigene Volk der Shuar gleichkomme. Die Delegation bestand aus Shuar, die der Generalversammlung der Shuar angehören sowie Mitgliedern der Ökumenischen Menschenrechtskommission CEDHU (Comisión Ecuménica de Derechos Humanos). […]


El Salvador
Fokus: Würdige Arbeit / Trabajo digno

Mit Bandengewalt gegen Gewerkschaften

von IPS

EL SALVADOR

(Montevideo, 24. März 2015, comcosur).- Textilunternehmen in El Salvador, die Kleidung für transnationale Marken fertigen, wird vorgeworfen sich mit Mitgliedern krimineller Banden zu verbünden, um Arbeiter*innen mit dem Tod zu drohen und deren Gewerkschaften zu zerstören. Dies geht auf Beschwerden des betroffenen Personals zurück, die von der Inter Press Service News Agency (IPS) und internationalen Gruppen eingeholt wurden.

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