Tägliche Archive: 14. März 2010


Mexiko

Erneut Journalist im Bundesstaat Guerrero erschossen

(Venezuela, 14. März 2010, telesur).- Der Journalist Evaristo Solís wurde am 12. März im Süden des Bundesstaates Guerrero erschossen. Angehörige hätten die Leiche am Samstag identifiziert, teilten Polizeikräfte des Bundesstaates mit. Der 33-Jährige hatte für das Wochenblatt „Vision Informativa“ gearbeitet, das in Chilpancingo herausgegeben wird. […]


Peru

Ausnahmezustand für Erdbebengebiet von 2007 verlängert

(Venezuela, 13. März 2010, telesur).- Die peruanische Regierung schöpft die Möglichkeit der Verlängerung des Ausnahmezustandes in der von dem schweren Erdbeben im Jahr 2007 betroffenen Region aus und verlängert den Ausnahmezustand letztmalig um 60 Tage. Dies gaben staatliche Stellen am 13. März bekannt. Die Verlängerung trete ab 17. März in Kraft und gelte für die Regionen Ica sowie verschiedene Orte in den Departments Lima und Huancavelica. […]


Lateinamerika

Kinderarbeit: 17 Millionen indigene Kinder betroffen

(Buenos Aires, 11. März 2010, púlsar).- Nach Angaben der Internationalen Arbeitsorganisation ILO (International Labour Organization) und des Kinderhilfswerks der Vereinten Nationen UNICEF (United Nations International Children’s Emergency Fund) gehen in Lateinamerika und der Karibik 17 Millionen indigene Kinder und Jugendliche einer Arbeit nach. Siebzig Prozent von ihnen arbeiten in ländlichen Regionen im Bereich der Landwirtschaft. […]


Bolivien

Umweltpolitik lässt auf sich warten

von Juan Nicastro(Lima, 01. März 2010, noticias aliadas).- “Bolivien schreitet voran, Evo gibt nicht auf“ – so lautete einer der Slogans der Kampagne, mit der Präsident Evo Morales im Dezember seine Wiederwahl erreichte. Doch die sozio-ökologischen Aspekte der seit der Machtübernahme von Morales im Jahr 2006 durchgesetzten politischen, wirtschaftlichen und sozialen Errungenschaften stellen heute äußerst komplexe Herausforderungen für eine Gesellschaft dar, die schwindelerregende und historisch einmalige Veränderungen durchlebt. […]


Mexiko

Polizeischutz für Menschenrechtsaktivistinnen in Tijuana

(Mexiko-Stadt, 10. März 2010, cimac).- Immer wieder hatten Silvia Vázquez Camacho und Blanca Mesina Nevarez in den letzten Monaten Morddrohungen erhalten. Nun hat die Regierung des mexikanischen Bundesstaates Baja California beschlossen, Personenschutz für die beiden Menschenrechtsaktivistinnen zu organisieren. In der nordmexikanischen Stadt Tijuana kommt es seit 2009 verstärkt zu Schikanierungen, willkürlichen Verhaftungen und Folterungen von Polizisten durch das mexikanische Militär. Die Aktivistinnen setzen sich für die Opfer der Militärgewalt ein. […]