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Die neuesten Beiträge

onda-info 374

ondainfo logoHallo und Willkommen zum onda-info 374! Wir haben ganze vier Beiträge für Euch, darum fangen wir gleich an: 1. Wir berichten, wie sich indigene Gemeinden und Umweltschützer*innen in Ecuador gegen die Ausbeutung ihrer Rohstoffe zur Wehr setzen. 2. Auch in Honduras kämpfen Indigene Lenca- Gemeinden gegen die Zerstörung ihrer Umwelt. Ihren Kampf beschreibt ein Dokumentarfilm, den wir im Rahmen des Filmfestivals Globale in Berlin gesehen haben. 3. Wir bleiben in Honduras: Ihr hört einen Beitrag darüber, wie die "Indignados" die Regierung nach einem großen Korruptionsskandal wenigstens zu einer kleinen Untersuchungs-"Mission" gezwungen haben. 4. Last but not least: Ihr hört ein Interview mit der guatemaltekischen Journalistin und Autorin Irma Alica Velasquez. Sie berichtet vom neuen Kabinett des fragwürdigen Präsidenten Jimmy Morales und der andauernden Korruption und Straflosigkeit. Viel Spaß wünschen die Ondistas!

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Honduras: Zugeständnisse an Protestbewegung

DollarIm letzten Jahr geriet die Regierung von Honduras Präsidenten Juan Orlando Hernández massiv unter Druck. Durch einen selbst für honduranische Verhältnisse massiven Korruptionsskandal verschwanden eine halbe Milliarde US-Dollar aus dem staatlichen  Sozialversicherungsinstitut. Fast 100 Millionen soll die Nationalpartei des amtierenden Präsidenten für ihren Wahlkampf abgezweigt haben. Beispiellose Proteste waren die Folge und diese Proteste haben nun zu einem, nicht unbedeutenden Erfolg geführt. Und der heißt: MACCIH

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Globale Filmfestival Berlin: La Voz de Gualcarque

lavozdegualcarqueEine Delegation von jungen Menschen aus Berlin ist 2013 nach Honduras gereist. Sie blieben ein ganzes Jahr und begleiten indigene Gemeinden der Lenca, die gegen den Bau eines Staudamms kämpfen. Aus der Delegationsreise entstand ein Dokumentarfilm: la Voz de Gualcarque - Die Stimme von Gualcarque. Dieser Film lief im Rahmen des Filmfestivals Globale Ende Januar in Berlin.Der Dokumentarfilm begleitet ein Jahr lang die Gemeinden der Lenca, die sich gegen den Bau des Staudamms auf ihrem Territorium in Rio Blanco wehren. Mehr Informationen findet ihr unter: http://hondurasdelegation.blogspot.de

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Guatemala: Interview mit Irma Alicia Velásquez

Seit Mitte Januar ist Jimmy Morales neuer Präsident Guatemalas. Seine Wahl im Herbst galt als Protestwahl - nachdem Ex-Präsident Otto Pérez Molina und verschiedene Führungspersönlichkeiten seiner Regierung über das letzte Jahr hinweg über Korruptionsskandale gestürzt waren. Doch Morales Kandidatur wurde von den reaktionärsten Kreisen der guatemaltekischen Gesellschaft unterstützt, von der Armee nämlich! Und Morales Präsidentschaft hat turbulent begonnen: Anfang Januar, Tage vor Morales Amtseinführung, hat die Polizei 14 Ex-Militärs verhaftet: Die Männer sollen für mehrere Massaker in den 80er - Jahren verantwortlich sein. Einen seiner wichtigsten Vertrauten, den Militärchef Alfredo Sosa Díaz, musste Morales bereits von seinen Aufgaben entbinden.

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onda-info 373 - Nicaragua-Special

ondainfo logoNicaragua ist für viele durch die Revolution von 1979 bekannt. Der Somoza-Clan wurde von der linke Befreiungsbewegung FSLN entmachtet. Dies brachte große Hoffnung für eine Bevölkerung, die 50 Jahre lang unter einer Diktatur gelebt hatte. Doch schon wenige Jahre später gab es einen blutigen Bürgerkrieg, Die USA wollten keine linke Revolution und finanzierten und rekrutierten eine Rebellenarmee, die sogenannten Contras. Diese hatten den Auftrag, die Sandinistische Revolution zu zerschlagen. In den Achtzigern zogen viele Solidaritätsbrigaden aus ganz Europa in das kleine Land, viele wollten helfen, das Land gegen die Konterrevolution zu verteidigen, Gemüsegärten aufzubauen oder andere gemeinschaftliche Projekte zu unterstützen. Selbst heute gibt es in Deutschland noch viele Initiativen, Gruppen und Städtepartnerschaften, die den Kontakt zu dem kleinen Land halten. Doch dort hat sich viel verändert. Auch wenn der ehemalige Sandinist Daniel Ortega an der Spitze des Staates steht, heißt das nicht, dass er die revolutionären Forderungen von damals noch in seinem Parteiprogramm stehen hat. Das Gegenteil ist der Fall: Soziale und Menschenrechte werden beschnitten. So wurde zum Beispiel unter Ortega und der katholischen Kirche ein äußerst restriktives Abtreibungsgesetz beschlossen.

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onda-info 372

ondainfo logoHallo und Willkommen zum onda-info 372! Wie überall sonst auch, beginnt das neue Jahr in Lateinamerika mit der alten Scheiße: Morde, Abschiebungen, Polizeiabkommen. Dazu hört ihr gleich drei aktuelle Nachrichten. Der anschließende Beitrag führt uns in die uruguayische Hauptstadt Montevideo. Anfang des 19. Jahrhunderts blühte auch hier das blutige Geschäft mit afrikanischen Sklavinnen und Sklaven. Heute leben in in dem kleinen Land am Rio de la PLata nach offiziellen Angaben etwa 350.000 Afro-Uruguayer*innen; das sind 8,1 Prozent der Bevölkerung. Bis heute lebt der größte Teil in marginalisierten Verhältnissen, in den armen Vierteln am Rande der Stadt und in der Nähe der brasilianischen Grenze. Und schließlich wiederholen wir einen Beitrag aus Guatemala. Dort nimmt fast 20 Jahre nach Unterzeichnung der Friedensabkommen und 30 Jahre nach den schlimmsten Massakern der Armee an Indígena-Gemeinden die juristische Aufarbeitung der Verbrechen der Militärdiktatur an Fahrt auf. Das ist auch der Verdienst von Daniel Hernández Salazar, dessen fotografisches Werk einen wichtigen Beitrag dazu leistet, dass die Menschenrechtsverletzungen der jüngeren guatemaltekischen Geschichte im kollektiven Gedächtnis bleiben. Die beiden Beiträge sind Teil unserer Menschenrechtsserie 2015. Ihr könnt sie auch auf unserer Webseite nochmal nachhören, unter: npla.de/onda/serien/menschenrechte2015.Viel Spaß wünschen wir vom onda-info.

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