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GUATEMALA

Die Opfer aus der Anonymität herausholen
Miércoles 13 de Enero de 2010 00:00

von Danilo Valladares (IPS)

(Montevideo, 11. Januar 2010, comcosur).- Von 1960 bis 1996 wurde Guatemala von einem Bürgerkrieg zermürbt. Nun will eine NGO die Identität Tausender Opfer klären, die während des Krieges verschwanden oder ermordet wurden. Ihre sterblichen Überreste sollen untersucht und ihre Identität durch Vergleiche mit der DNA von Angehörigen der Opfer bestimmt werden. Nach Angaben der Wahrheitskommission CEH (Comisión para el Esclarecimiento Histórico) forderte der bewaffnete Konflikt zwischen dem guatemaltekischen Militär und der linksgerichteten Guerilla etwa 150.000 Todesopfer. Weitere 45.000 Menschen verschwanden spurlos.

erschienen in Poonal Nr. 882 | Leer más...
 

KOLUMBIEN

Die Privatisierung des Krieges
Miércoles 13 de Enero de 2010 00:00

von AnnCol

(Montevideo, 11. Januar 2010, comcosur).- Kriegseinsätze werden immer häufiger stellvertretend durch private AkteurInnen geführt. Dieser Eindruck gründet sich auf zwei Beobachtungen: Erstens: Es wird immer schwerer, ein eindeutiges militärisches Ziel auszumachen, beziehungsweise, der Unterschied zwischen militärischen und zivilen Einsätzen verschwimmt immer mehr, wie sich anhand der derzeit stattfindenden kriegerischen Auseinandersetzungen im Irak, in Afghanistan und in Kolumbien zeigt. Zweitens: Der Staat als politische Instanz, als Inhaber des Gewaltmonopols, als Hüter der Waffengewalt und der Gerichtsbarkeit, kurz: der Staat im Sinne Max Webers, hört nach und nach auf zu existieren. In vielen Ländern sind es eine private Justiz, ein privater Krieg, die an Bedeutung gewinnen, der Staat selbst wird immer mehr an den Rand gedrängt, und oft genug unterstützt der Staat selbst sogar diese Entwicklung, wie zum Beispiel in den USA, in Afghanistan oder in Kolumbien.

erschienen in Poonal Nr. 884 | Leer más...
 

MEXICO

Der Müll, die Stadt – und wer davon lebt
Miércoles 13 de Enero de 2010 00:00

von Nils Brock

(Berlin, 20. November 2009, npl).- Die Abfallhalden von Mexiko-Stadt wachsen täglich um 20.000 Tonnen. Vom Straßenfeger über den Müllfahrer bis zur „Müllmafia“ auf den Deponien verdienen Tausende damit ihren Lebensunterhalt. Wertstofftrennung und Recycling scheitern bislang an den Interessengegensätzen unter den Beteiligten.

erschienen in Poonal Nr. 878 | Leer más...
 
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