Sonderberichterstattung von der Klimakonferenz aus Cancun MexikoVom 29. November bis 10. Dezember 2010 findet im mexikanischen Cancun die mittlerweile 16. Vertragsstaatenkonferenz zur Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen statt. Die Staatengemeinschaft, besser deren Regierungen, verhandeln nach dem Fiasko der letzten Konferenz in Kopenhagen einmal mehr darüber, wie das Klima gerettet, der Temperaturanstieg gebremst und die Klimafolgeschäden minimiert werden können. Die Zeit drängt: Das Kyoto-Abkommen läuft aus, ein Abkommen, das der größte Klimasünder, die USA, nicht einmal unterschrieben hat und dessen Mechanismen, vor allem der Emissionshandel, Gegenstand heftigster Kritik sind. Wenig sieht derzeit danach aus, dass ein neues Abkommen das Klima wirksamer schützt - wenn es denn ein neues gibt. Erwartungen wurden bereits im Vorfeld gedämpft, Staats- und Regierungschefs werden wohl gar nicht erst anreisen. Dafür aber zahllose Aktivist_innen und NGOs - aus Mexiko, Lateinamerika und aus aller Welt. Radio onda berichtetet...
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AktivistInnen starteten am 7. Dezember vor dem Kongresszentrum der Klimakonferenz in Cancun, der so genannten "COP16", eine Aktion.
Ingrid Spiller ist Leiterin des Regionalbüros Mittelamerika/Mexiko/Karibik der Heinrich-Böll-Stiftung. Die Stiftung ist als einzige der in Mexiko vertretenen parteinahen Stiftungen auf der Klimakonferenz in Cancun mit eigenen Aktivitäten massiv präsent und begleitet mexikanische Klimapolitik seit langer Zeit.