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Archivo del 12 / 2004

Drei Jahre Besetzung von Brukman

Drei soziale Bewegungen prägten die Zeit nach dem wirtschaftlichen Zusammenbruch in Argentinien im Dezember 2001: Die Arbeitslosenbewegung, die Stadtteilversammlungen und die ca. 150 selbstverwalteten Fabriken. Eine von ihnen ist die Textilfabrik „Brukman“. Nachdem die Löhne hier auf ein Minimum gesunken waren und die Geschäftsführung von einem Tag auf den anderen nicht mehr erschien, entschlossen sich die Beschäftigten kurzerhand, die Fabrik zu besetzen. Von nun an gab es hier keinen Chef mehr und die Arbeiter bestimmten selber über die Produktion. Ein Weg mit vielen Hindernissen, denn wegen juristischer Unsicherheiten war die Textilfabrik Brukman ständig von der Räumung bedroht. Erst vor einem Jahr wurden die Weichen gestellt, dass die Arbeiter als Kooperative die Textilfabrik eigenständig betreiben können. Zur gleichen Zeit nehmen jedoch die wirtschaftlichen Zwänge für Brukman zu. Trotzdem wollen sich die Arbeiter ihre Hoffnung nicht nehmen lassen. Am 18. Dezember 2004 jährte sich zum dritten Mal die Besetzung der Textilfabrik Brukman.

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ondainfo 98

Willkommen zum 98. Ondainfo. Berlin ist verdammt kalt geworden und die Grippe geht um. Eine Stimme ist beeits komplett ausgefallen und zwei weitere könnt ihr in diesem Info krächzen hören.

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Entrevista con Gloria Muñoz

Es una entrevista con la autora mexicana Gloria Muñoz, sobre su libro sobre los Zapatistas y su resistencia. La entrevista trata de la situación actual en Chiapas y del EZLN.

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Clip über den Präsentationstag von Schule ohne Rassismus in Berlin

Wie geht "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage" fragen die Autor/innen und Produzent/innen des Clips Teilnehmer/innen des Präsentationstags, dazu ein Interview mit der Bundesprojektleiterin Sanem Kleff. Das Ganze ist mit Musike aufgelockert.

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HIV und AIDS in Venezuela

Vom 11. bis 16. Juli fand in Bangkok die 15. Internationale AIDS-Konferenz statt. Das Thema „Zugang für alle“ spiegelt das Bedürfnis all derer wieder, die trotz gewaltiger Fortschritte in der AIDS-Therapie weit davon entfernt sind, jemals in Therapieprogramme aufgenommen zu werden. Zwar haben die vor allem aus indischer Produktion stammenden Generika die Medikamentenkosten um bis zu 95 Prozent drücken können. Aber diese Generika stehen längst nicht allen Ländern zu Verfügung - zum Teil auf Grund von Patentabkommen, zum Teil wegen der aggressiven Lobbyarbeit der Pharmaindustrie. Zugang für alle – Schöne Worte, gute Vorsätze. Wie schwer die Umsetzung ist, wie groß und unerwartet Widerstände sein können, zeigt das Beispiel Venezuela – ein Land, dass als viertgrößter Erdölproduzent verhältnismäßig reich ist. 30.000 Menschen leben hier mit AIDS. Schätzungen des Gesundheitsministeriums und der WHO gehen von zwischen 150.000 und 400.000 HiV-Infizierten aus. Zwar ist der Zugang zur antiretroviralen Therapie besser als in anderen Ländern des Kontinents. Der Erfolg des Kampfes gegen AIDS ist trotzdem gefährdet – vor allem aufgrund der politischen Auseinandersetzung im Karibikstaat, wo die unterschiedlichen Lebenswelten von Ober- und Mittelschicht auf der einen Seite und der großen, armen und lange Zeit ausgeschlossenen Bevölkerungsmehrheit auf der anderen aufeinanderprallen.

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Tierra Caliente - AIDS auf Kuba - Interview mit Cori Tigges

Kuba hat als erstes lateinamerikanisches Land auf die Bedrohung durch HIV/AIDS reagiert – und war dabei zunächst alles anderes als zimperlich. Inzwischen sind die Sanatorien für HIV-positive und AIDS-Kranke eher Erholungs- und Pflegeheime denn Internierungslager. Und auch von der Umerziehung Homosexueller in gute Revolutionäre wurde Abstand genommen. Wir sprachen mit Cori Tigges, einer langjährigen AIDS-Aktivistin aus Berlin, die zusammen mit Volker Hoffmann in dem Film Tierra Caliente, Heißes Land, Erfolge und Probleme im sozialistischen Kampf gegen AIDS dokumentiert haben. Woran liegt es, dass Kuba die Epidemie im Griff zu haben scheint, während der Rest der Karibik zum zweiten Kathastrophengebiet nach dem südlichen Afrika avanciert? Ihr hört das komplette Interview.

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