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Beiträge

Die Selbstorganisation der zapatistischen Gemeinden

Die Journalistin und Sozialwissenschaftlerin Miriam Lang berichtet von den jüngsten Entwicklungen in der mexikanischen Provinz Chiapas. Unter anderem beschreibt sie, wie die Zapatisten ihren ökonomischen, politischen und kulturellen Alltag organisieren, und welchen Herausforderungen sie sich mittlerweile, elf Jahre nach ihren ersten Protesten, stellen müssen.

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Pia Matta, Vizepräsidentin von AMARC-Lateinamerika

Pia Matta ist die Vizepräsidentin von AMARC-Lateinamerika. Sie berichtet auf einer Veranstaltung wie die Nachrichtenagentur Púlsar von AMARC-Lateinamerika funktioniert. Die Veranstaltung ist war im November 2005. Das Audio hat keine Anmoderation. Viel Spaß beim Hören.

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Telesur und die lateinamerikanische Identität

In einem Interview fragen wir Edgardo Lander, Sozialwissenschaftler von der Zentralen Universität Caracas, Venezuela über die Bedeutung von Telesur, die Rolle der Basisradiostationen während des Putsches und die venezolanische Medienlandschaft

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Frauenmorde in Guatemala

Jeden Tag werden es mehr. Beinahe 600 Frauen sind in diesem Jahr bereits in Guatemala umgebracht worden, doppelt so viele wie noch vor vier Jahren. Die Opfer: Hausfrauen, Arbeiterinnen, Prostituierte, Studentinnen, Mitglieder von Jugendbanden... Häufig werden die Frauen vor ihrem Tod vergewaltigt und verstümmelt, in vielen Fällen legen die Mörder Teile der Leichen an verschiedenen Orten ab.

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MOCASE eine Bauernbewegung in Argentinien

Internationale Agrarmultis setzen auf Monokultur und Großerträge; Kleinbauern und Landgenossenschaften auf Nachhaltigkeit, Vielfalt und Ernährungssouveranität. Dieser Widerspruch löst sich meistens zu Ungunsten der Kleinbauern und Genossenschaften, die von ihrem Land verdrängt werden. Auch in Lateinamerika. Anders in der argentinischen Provinz Santiago del Estero. Hier weigern sie sich ihr Land preiszugeben und auszuwandern. Ihre Arbeit begründet ihr Recht auf Land. Sie organisieren sich, und sie kämpfen: ein Beitrag über MOCASE, eine Bauernbewegung in Argentinien.

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Colonia Dignidad -die Stunde des Pastors

Die deutsche Colonia Dignidad in Chile macht seit Jahren negative Presse, vor allen Dingen seitdem es der chilenischen Justiz endlich gelungen ist, ihren Chef Paul Schäfer dingfest zu machen. Der Beitrag beleuchtet die dramatische Menschenrechtssituation der Kolonie aus der Perspektive des Exbischofs Carlos Camus.

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Eva Ayllon -eine afroperunaische Legende?

In ihrer Heimat ist sie ein Star und auch in Deutschland konnte die Eva Ayllon mit ihren Konzerten im November 2005 punkten. Seit rund dreißig Jahren verzaubert sie ihre Fans mit der perkussionslastigen und schwungvollen Musik der Nachkommen schwarzer Sklaven in Peru.

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Feminicidios en Guatemala

Cada día son más. Casi 600 mujeres fueron asesinadas durante 2005 en Guatemala, el doble que hace cuatro años. Las víctimas eran amas de casa, trabajadoras, prostitutas, estudiantes, miembros de maras. En numerosas ocasiones las mujeres fueron violadas y mutiladas antes de matarlas; en muchos casos los asesinos echaron las partes de los cadaveres en distintos lugares de la ciudad de Guatemala. ¿Cuales son las causas de estos homicidios? ¿La violencia familiar? ¿El crimen común? Los investigadores estatales atribuyen muchos de estos homicidios a las maras juveniles, mientras que activistas de derechos humanos hablan sobre una red del crimen organizado, en la cual están involucrados policias, militares y el narcotrafico. Sin duda, la crueldad de los asesinatos recuerda a los tiempos de la guerra civil en Guatemala. Entonces la violencia sexual “formaba parte de la estrategia de contrainsurgencia”, afirma Amnistía Internacional en un informe sobre los “feminicidios” que fue publicado en junio de 2005. Por falta de investigaciones hasta no ha podido evaluarse cuáles son las causas de los homicidios. Pero las organizaciones feministas y de derechos humanos no tienen ninguna duda: la impunidad, la negligencia y la corrupción contribuyen al aumento permanente de estos hechos violentos en contra de las mujeres. En ningún país de Latinoamérica son asesinadas tantas mujeres como en Guatemala.

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Wahlkampf in Mexiko - Die Andere Kampagne der Zapatisten

In Mexiko hat mit dem Jahr 2006 auch die "Andere Kampagne" begonnen. So heißt die neue politische Offensive der Zapatisten in Anspielung auf den Präsidentschaftswahlkampf, der in den nächsten Wochen mit vollem Tempo beginnen wird. Subcomandante Marcos ist am 1. Januar per Motorrad zu einer Rundreise aufgebrochen, die ihn durch alle 32 mexikanischen Bundesstaaten führen soll, wo er mit Basisgruppen und linken Organisationen zusammenkommen will. Die erste Station seiner Rundreise war das heimatliche Chiapas, in der zweiten Januarwoche führte ihn sein Weg auf die Halbinsel Yucatán. Kurz vor dem Wahltermin am 2. Juli will der Subcomandante wieder nach Chiapas zurückkehren, bevor dann ab September eine Delegation von Kommandantinnen und Kommandanten ein weiteres Mal durchs Land zieht. Ein Beitrag über den Auftakt, die Ziele und die Widersprüche dieser unbewaffneten zapatistischen Offensive.

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Stimmen zum Aufstand 2001 in Argentinien

"que se vayan todos" - alle sollen abhauen oder "piquete y cacerola la lucha es una sola" - egal ob Oberschicht oder Arbeitslose, wir führen einen gemeinsamen Kampf.

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ATTAC auf dem Weltsozialforum

Interview mit Kerstin Sack und Dorothea Haertling ueber das 6. Weltsozialforum in Caracas.

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Las elecciones en Nicaragua

El Frente Sandinista de Liberación Nacional (FSLN) despertó sueños revolucionarios, y le puso fin a la dictadura de Anastasio Somoza mediante un levantamiento armado. Pero desde 1990 hay mucha tranquilidad en Nicaragua. El Partido Liberal desplazó a los sandinistas del poder ejecutivo al ganar las elecciones. Siguieron 16 anos de apertura económica. Consecuencia: según datos de las Naciones Unidas, Nicaragua es otra vez uno de los países más pobres de Latinoamérica.

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Atenco libre

Gestern (am 7. Juni) starb der Student Alexis Benhumea, der schwere Verletzungen durch ein Tränengasprojektil der Polizei bei den Auseinandersetzungen um Atenco am 4. Mai erlitten hatte. Die Beamten waren mit äußerster Härte gegen eine Gruppe von Händlern und Bauern in der Gemeinde San Salvador Atenco nahe Mexiko-Stadt vorgegangen.

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Repression in Oaxaca

In Mexico brodelt es. Vor eineinhalb Monaten überzog die Polizei BlumenhändlerInnen und AktivistInnen der Bauerngewerkschaft in Atenco nahe Mexiko-Stadt mit massiver Gewalt: zwei Menschen wurden getötet, viele schwer verletzt, viele Frauen wurden vergewaltigt.

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“Voto por voto, casilla por casilla” - México y el fraude electoral

Ya hace un mes se llevaron a cabo las elecciones presidenciales en México. Sin embargo hasta hoy no hay un nuevo presidente, o mejor dicho, hay dos: el candidato conservador del Partido de la Acción Nacional PAN, Felipe Calderón, y el izquierdista Andrés Manuel López Obrador del Partido de la Revolución Democrática, el PRD. Formalmente ganó Calderón, que según los conteos recibió unos 0.5 por ciento más de los votos que López Obrador, pero el PRDista y con él mucha gente está convencida que había un fraude tremendo en estas elecciones. Cada día intelectuales, sindicalistas, artistas y activistas del PRD están en la calle para manifestar su descontento. Su demanda: que hagan un nuevo conteo, “voto por voto, casilla por casilla”.

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Weil ich das Leben liebe, trinke ich keine Coca Cola

Die Strategien der solidarischen Wirtschaft versuchen, die Ungleichheiten, die durch die wirtschaftliche Globalisierung hervogerufen werden, auszugleichen. Z.B. die Ausbeutung großer Teile der Weltbevölkerung durch transnationale Unternehmen mit den einzigen Ziel immer mehr Geld zu machen, egal zu welchem Preis. Während der letzten zehn Jahre haben sich überall auf der Welt Männer und Frauen zusammengeschlossen, um dieser menschenverachtenden Politik die Stirn zu bieten. Sie organisieren Demonstrationen, Kongresse, Aktionen und politische Lobbyarbeit. Außerdem wird nach Wegen gesucht, um mit den klassischen kapitalistischen Strukturen zu brechen, bzw. diese zu unterlaufen -z.B. mit Tauschkreisen, oder der Unterstützung von Kooperativen durch Fairen Handel. Ein anderes Mittel im Kampf gegen die Herrschaft der Transnationalen ist der Konsumboykott. Ein gutes Beispiel hierfür ist die internationale Kampagne gegen das nordamerikanische Unternehmen Coca Cola.

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Entrevista: Rosario Ibarra contra el fraude electoral

Desde hace más de 30 años Rosario Ibarra está luchando para la aclaración de los crímenes de la guerra sucia de los años setenta en México, en la cual „desapareció“ su hijo Jesús. Ella es fundadora de Eureka, una organización de familiares de víctimas de dicha guerra. Hoy es diputada en el senado mexicano para el Partido de la Revolución Democrática (PRD) y está luchando en la campaña contra el fraude electoral contra el candidato del PRD Andrés Manuel López Obrador en las elecciones presidenciales. Platicamos con Rosario Ibarra sobre el fraude, la decisión del Tribunal Electoral a favor del candidato conservador Felipe Calderón del Partido de Acción Nacional (PAN) y los planes del movimiento de instalar un “gobierno de resistencia” y llamar a una Convención Nacional Democrática el 16 de septiembre en la ciudad de México.

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Ojalá que llueva café, fairer Kaffeehandel in Mexiko und Deutschland

Der Beitrag handelt vom Kaffeehandel und fairen Handel. Es geht um Biokaffee und Internetcafé, Initiativen die fairen Handel aufbauen und unterstützen, Anteil am Weltmarkt und die Geschichte des Kaffees.

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Militarisierung in Lateinamerika

Die Militarisierung in Lateinamerika, wie in anderen Regionen der Welt, steht in einem engen Zusammenhang mit der Sicherung von geostrategischen Ressourcen wie Wasser, Erdöl oder Biodiversität. Die Art und Weise wie jedes einzelne Land militarisiert wird, ist recht unterschiedlich. Bei der Kontrolle spielt zum einen die interne Oligarchie eine große Rolle und zum anderen agieren internationale Akteure. Die Gründe der Militarisierung in Lateinamerika haben sich in den letzten Jahrzehnten stark verändert, früher waren es vor allem die Guerillabewegungen die bekämpft wurden, heute sollen die Ressourcen gesichert und unliebsame Regierungen und soziale Bewegungen kontrolliert werden.

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Aufstand in Oaxaca

Was als Arbeitskampf begann, endete in einem Volksaufstand: Seit Mitte Juni befinden sich streikende Lehrer sowie linke und indigene Gruppen in der südmexikanischen Touristenstadt Oaxaca im Aufstand. Nach einem brutalen Polizeieinsatz gegen den Lehrerstreik für höhere Löhne und bessere Lehrbedingungen fordern sie die Absetzung von Ulises Ruiz Ortiz, dem repressiven Gouverneur des gleichnamigen Bundesstaats Oaxaca. Doch Ruiz denkt nicht daran, sein Amt abzugeben. Ihm nahestehende paramilitärisch organisierte Gruppen greifen die Aufständischen an. Mindestens elf Menschen starben. Nachdem Ende November der US-amerikanische Indymedia-Mitarbeiter Brad Will erschossen wurde, stürmten Bundespolizisten die alte Zapotekenstadt. Doch die in der „Versammlung der Bevölkerung Oaxacas“ (Appo) organisierten Rebellinnen und Rebellen geben nicht auf. Es werde keinen Frieden geben, bevor Ruiz nicht zurückgetreten sei, sagen sie.

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